5 Tipps, wie Sie sich auf Reisen gesünder ernähren

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In diesem Artikel erfahren Sie 5 wertvolle Tipps, wie Sie auch auf Reisen mit der richtigen Ernährung etwas für Ihre Gesundheit tun können.

Tipp 1: 5 a day

Sie kennen sicher den Spruch: „An apple a day keeps the doctor away“. Dabei muss jedoch hinzugefügt werden, dass nicht nur ein einziger Apfel ausreicht, sondern dass Sie mindestens fünf Portionen Obst oder Gemüse zu sich nehmen sollten. Denn Obst und Gemüse bringen wertvolle Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe auf Ihren Speiseplan. So wird es Ihrem Körper überhaupt erst ermöglicht, optimal zu funktionieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil in Pflanzenprodukten sind sekundäre Pflanzenstoffe. So liefern z.B. wertvolle Flavonoide in der Apfelschale ein potentes Antioxidanz – Ihr Körper kann so besser mit oxidativem Zellstress umgehen. 

Viele Gründe, warum „5 a day“ so ein wichtiges Prinzip ist. Bauen Sie also Obst und Gemüse in Ihre Hauptmahlzeiten ein und ergänzen Sie diese noch durch Smoothies oder Rohkost/ etwas Obst als Snack. Diese Snacks können Sie auch wunderbar vor einer Reise vorbereiten; so sind Sie gewappnet, wenn Ihnen ungesunde Snacks angeboten werden.

Tipp 2: Viel Wasser trinken

Wasser ist für unseren Körper essenziell. Kein Wunder, besteht doch unser Körper zu 70% aus Wasser, dies entspricht bei einem durchschnittlichen Erwachsenen 43 Litern! Wenn man sich dies einmal bewusst gemacht hat, ist es klar, warum es so wichtig ist, dass man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Der Körper bezieht diese einerseits aus der Nahrung, andererseits aus aufgenommener Flüssigkeit. 

Als Faustregel sollten Sie 2 Litern Flüssigkeit zu sich nehmen. Dies sollte idealerweise Wasser sein, kann aber auch durch Kaffee, Tee oder auch Säfte ergänzt werden (warum Sie insbesondere bei Fruchsäften vorsichtig sein sollten, siehe Tipp 3). In Restaurants bieten erfreulicherweise immer mehr Gastwirte günstiges oder kostenfreies Leitungswasser an und selbst überteuertes Wasser im Flieger könnte bald der Vergangenheit angehören. So wird es auch unterwegs immer leichter, die optimale Trinkmenge zu sich zu nehmen.

Tipp 3: Kohlenhydrate reduzieren

Der nächste Tipp bezieht sich auf die Nährstoff-Zusammensetzung Ihrer Ernährung. Neben Fett und Eiweiß sind Kohlenhydrate der dritte wichtige Makronährstoff. Diese können in weitere Unterklassen, die so genannten Mikronährstoffe, unterteilt werden. Nachdem lange Zeit Fett als verrufen galt, sind heute die Kohlenhydrate im Fokus. Diese liefern, insbesondere in Form von stark verarbeiteten Weißmehlprodukten und Zucker, in kurzer Zeit eine Menge Energie. Der Körper reagiert darauf mit einer Insulinausschüttung und lagert die überschüssige Energie in Leber- und Fettzellen ab – Fettleber und Hüftspeck sind also die zwangsläufige Folge von übermäßiger schnell verdaulicher Kohlenhydrataufnahme. Obstsäfte haben ebenfalls einen hohen Zuckeranteil, diese sollten also in Maßen genossen werden. 

Es ist insgesamt empfehlenswert, ein Auge auf die Kohlenhydrate zu haben und statt der Pasta auch mal Low Carb zu kochen. Und wer unterwegs ist, kann entweder ein kohlenhydratarmes Gericht vorbereiten oder er wählt bewusst ein Gericht mit wenig Kohlenhydraten. Wichtig ist, zumindest ein Bewusstsein im Alltag für dieses Thema zu haben.

Tipp 4: Convenience-Produkte meiden

Wer viel unterwegs ist, gerät häufig in Gefahr, zu ungesundem Convenience-Food zu greifen. Denn heute gibt es an jeder Straßenecke schnelle Mahlzeiten und im Supermarkt wächst das Angebot an vorgekochten und schnellen Fertiggerichten immer weiter. Leider erkauft man sich mit diesen Produkten den Nachteil, dass diese weniger gesunde Inhaltsstoffe, also Vitamine und Co. haben. Zudem sind häufig noch diverse Zusatzstoffe beigegeben, die einen Einfluss auf Haltbarkeit, Konsistenz und Aussehen haben. Aus diesen beiden Gründen sollten Sie auf Convenience-Produkte verzichten oder sie zumindest meiden. Bereiten Sie lieber einen Snack vor (siehe Tipp 3) und entgehen Sie so der Heißhunger-Falle unterwegs.

Tipp 5: Giftstoffe reduzieren

Wir sind in unserer Umwelt einer Menge Giftstoffe ausgesetzt. Alleine die Belastung durch Stickoxide und Feinstaub im Straßenverkehr hat direkte gesundheitliche Konsequenzen auf den menschlichen Körper. Auch Pestizide in konventionell erzeugtem Gemüse belasten Ihren Körper: Dr. Hyman schreibt in seinem Buch „The Ultramind-Solution“, dass ein Amerikaner im Durchschnitt eine Gallone, also 3,7 Liter, Pestizide im Jahr zu sich nimmt. Ob dies für uns so unbedenklich ist? Wer also etwas für seine Gesundheit tun will, sollte versuchen, die Giftstoffe in der Ernährung zu reduzieren. Dies kann durch den Umstieg auf Bio-Ware geschehen, wodurch die Belastung maßgeblich reduziert wird. Außerdem ist es empfehlenswert, Zellgifte wie Nikotin und Alkohol am Besten gar nicht oder nur in Maßen zu genießen.


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