Berlin bei Nacht

Berlin bei Nacht: Die besten Dinge, die man in Berlin nachts machen kann (anstatt von Clubbing)

© Photo by Stefan Widua on Unsplash

Berlin bei Nacht ist immer ein Erlebnis. Denn es ist – zumindest in Europa – Stadt, die niemals schläft – und bekannt für ihre vibrierende Club-Szene. Party-Gänger:innen aus ganzer Welt strömt es Woche für Woche in angesagte Läden. Doch das Nachtleben von Berlin hat noch viel mehr zu bieten, als „nur“ Clubs. Dürfen wir vorstellen? Das hier sind die besten Dinge, die man in Berlin nachts machen kann – die nichts mit Clubbing zu tun haben.

Panoramablick auf Berlin

Berlin hat zahlreiche Orte, um auf die Stadt einen Panoramablick zu erhalten. Insbesondere in der Nacht ist dieser Blick unbezahlbar aufgrund der zahlreichen Lichter, aber auch wegen des Straßenverkehrs – die Stadt ist nämlich auch in der Nacht außergewöhnlich lebhaft. Folgende Locations bieten sich dafür besonders schön an:

  • Reichstag: Die Aussicht auf das Brandenburger Tor ist bis Mitternacht möglich, dafür müssen aber Tickets (im Voraus) gebucht werden, denn die Warteschlangen sind teilweise erheblich.
  • Berliner Dome: Für die Nacht leider nicht möglich, aber immerhin bis 20 Uhr. Mit dem Berliner Dome gibt es eine sehr gute Aussicht auf Berlin, aber dafür müssen viele Treppen bestiegen werden.
  • Fernsehturm: Die erste Option für viele! Der Fernsehturm ist ohne Frage ein Highlight, da sich hierin auch die rotierende Bar und das Restaurant befindet, bis spät in die Nacht gibt es hier einen atemberaubenden Ausblick.
Berlin bei Nacht

© Friederike Hintze

Oder Sie genießen den Blick über die Stadt in den besten Rooftop-Bars Berlins

Denn davon gibt es hier einige. Bei einem kühlen Drink und lässiger Lounge Musik können Sie hier Berlin bei Nacht auf besonders stilvolle Art und Weise erleben. Die Auswahl an coolen Rooftop-Bars ist gut, unsere liebsten sind aber diese hier:

  • Motel One Upper West: Das coole, ikonische Gebäude befindet sich direkt gegenüber von der Gedächtniskirche in der City-West. im 10. Stock können auch Nicht-Hotelgäste eine tolle Rundumsicht auf Berlin und den Sonnenuntergang genießen. Zudem bietet die Bar eine üppige Auswahl an Gin-Sorten. 
  • Im schönen, stylischen Monbijou Hotel blickt man wiederum im Herzen der Stadt, in Mitte, auf den Fernsehturm. Toll ist auch die anspruchsvolle Cocktailkarte. Aufgepasst: Diese Dachterrasse gehört nicht zu den größten der Stadt. Wenn möglich, vorab reservieren.
  • Der Klunkerkranich ist eine Institution in Berlin und vor allem bei jüngeren Nachtschwärmern besonders beliebt. Hier kann man die urbane Seite von Berlin bei Nacht erleben. Die kleine Welt aus Gärten und Holz wurde mit viel Liebe geschaffen. Neben einem tollen Ausblick über Neukölln und Kreuzberg gibt’s hier auch Konzerte oder entspannte Partys.
  • Das Hotel de Rome ist eines der besten Hotels Berlins – und auch eines der teuersten. Entsprechend hochpreisig sind die Drinks in der hauseigenen Rooftop-Bar. Doch hier mischt man sich unter besonders elegantes Publikum. Am Wochenende gibt’s auch ein paar nette Sounds auf die Ohren und wer im Sommer den Sonntag ganz entspannt begehen will, kann es sich hier bei einem BBQ gut gehen lassen.

Berlin bei Nacht: Der Mitternachtssnack

Die Stärkung darf selbstverständlich nicht fehlen, so gibt es in Berlin eine große Anzahl an Restaurants, welche bis in die Nacht geöffnet haben. Sie wollen stilecht Berlin verköstigen? Dann sollten Sie auf Döner setzen. Zum Beispiel beim Imren Grill, hiervon gibt es in Berlin sieben Filialen. Neben Döner werden auch gute Linsensuppe und gute Pide angeboten. Viele Berliner:Innen handeln auch Tadim am Kottbusser Tor (genannt Kotti) als den besten Döner der Stadt. Wer lieber auf Fleisch verzichten möchte, der geht zum Vöner nach Friedrichshain. Dort gibt’s das türkische Gericht – aber in vegan.

Auf der Suche nach einer Mitternachts-Currywurst? Die gibt es bei Curry36, hiervon gibt es vier Filialen und es handelt sich dabei auch um eine der beliebtesten Imbisse in Berlin – aus guten Gründen. Dort ist aber entsprechend viel los. Deswegen gehen Kenner:innen zu Konnopke in den Prenzlauer Berg. Dieser Imbiss hat eine lange Geschichte. Max Konnopke und seine Frau Charlotte eröffneten 1930 ihren Bauchladen an der Ecke Schönhauser Allee/Danziger Straße, wo sie ihre Würstchen nachts verkauften. 1960 folgte dann die berühmte Bude…übrigens gibt’s auch hier eine leckere vegane Alternative.

Berlin bei Nacht

© Photo by Alana Harris on Unsplash

Nachts im Museum

Um sich in Bezug auf Weltkultur fortzubilden, gibt es wohl kaum eine bessere Anlaufstelle als Berlin, jedoch gibt es hier leider keine Museen, welche noch bis in die Nacht (aktuell) geöffnet haben. Die Museumsinsel hat bis 20 Uhr geöffnet, jedoch gibt es auch Ausnahmen. Das jüdische Museum hat am Montag Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Zudem gibt es jährlich die „Langen Nacht der Museen“, hierbei nehmen 80 Museen teil – dann haben diese auch tatsächlich die ganze Nacht geöffnet.

Abendliche Unterhaltung am Automaten

Wer Lust auf ein wenig Nervenkitzel hat, der wird in der Hauptstadt ganz sicher fündig. Denn: Berlin ist auch für die zahlreichen Casinos bekannt und auch für die Anlaufstellen in Bezug auf Sportwetten. Jeder Anbieter verfügt über andere Wettquoten, hierüber sollte sich gegeben Falls vorher informiert werden. Als abendliche Unterhaltung ist Glücksspiel in Berlin sicherlich auch eine hervorragende Möglichkeit.

Die Nacht auf dem Fahrrad verbringen

Berlin hat viel zu bieten, aber sicherlich kann es ab einem gewissen Punkt auch langweilig werden. Es spricht aber nichts dagegen, dass die Nacht auf dem Fahrrad verbracht wird, denn das kann vor allem mit Freunden viel Freude bereiten. Orte dafür wäre das Brandenburger Tor, welches in der Nacht erstrahlt oder unter den Linden. Sehr gerne sollte aber auch die Museumsinsel mit dem Fahrrad besucht werden. Überall gibt es eigentlich in Berlin Orte zu entdecken, welche auf dem Fahrrad viel Spaß bereiten können. Derzeit passt sich die Hauptstadt auch zunehmend den Fahrrädern an

Berlin bei Nacht auf einer Späti-Tour erleben

Was Berliner:innen am Abend machen, wenn sie nicht in Clubs die Nacht durchtanzen? Beispielsweise eine Späti-Tour. Denn Berlin ist bekannt für seine Kioske, genannt Spätis, die noch bis spät in die Nacht oder gar 24/7 geöffnet haben. Und die gibt’s in jedem Kiez. Vor allem in Kreuzberg und Friedrichshain reihen sich Spätis aneinander. Bei einer Späti-Tour wiederum kauft man sich ein Bier für unterwegs, ein so genannten „Fuß Pils“ und zieht im wahrsten Sinne um die Häuser. Von Späti zu Späti. Dort gibt es meist auch Sitzmöglichkeiten, um kurz zu rasten und eine Zigarette zu rauchen, bevor es weiter geht.

Etwas gediegener, aber nicht weniger schön, sind Nacht-Spaziergänge. Die schönsten Spazierrouten für eine Nachtwanderung in Berlin haben die Kolleg:innen von Mitvergnügen aufgetan.


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