Besten Restaurants in Muenchen

Die besten Restaurants in München

© Kull & Weinzierl GmbH & Co. KG

Über die kulinarische Landschaft in München ist sich nicht jeder einig. Die einen sagen, dass München im Vergleich zu Berlin eine gastronomische, aber überteuerte Wüste ist, die anderen lieben die Stadt für ihre zahlreichen, sehr feinen Restaurants. Wir schließen uns letzterem an und stellen die besten Restaurants in München vor – oder zumindest: Die Lieblinge der Redaktion…

Matsuhisa Munich

New York, Malibu, Kapstadt, Dubai und Budapest: an rund 40 Adressen weltweit findet man die angesagten Nobu- und Matsuhisa-Restaurants des japanischen Starkochs Nobuyuki „Nobu“ Matsuhisa. 2015 fand der international gefeierte Matsuhisa auch seinen Weg nach Deutschland, genauer gesagt, nach München. Noch genauer, ins Mandarin Oriental (einem der besten Hotels der Stadt). Das Interieur ist zurückgeommen und stylisch, bei der Karte vermengten sich Nobu-Klassiker wie Black Cod, mit Lachs gefüllte Nobu Tacos und Gelbflossen-Sashimi mit Neukreationen wie über Teeblättern gegrilltes Lamm. Und natürlich findet man auf der Karte auch feinstes Sushi. Dabei wird auf die geschmackliche Ausgewogenheit ebenso Wert gelegt, wie auf die Optik: Die Gerichte im Matsuhisa Munich gleichen kleinen Kunstwerken.


Restaurant Dallmayr

Wohl jeder kennt das gelb getünchte Haus in der Dienerstraße: Das Delikatessengeschäft Dallmayr ist deutschlandweit dank der eingängigen TV-Werbung bekannt. Echte Gourmets gehen aber ein Stockwerk höher, ins gleichnamige Restaurant. Hier kocht Diethard Urbansky seit vielen Jahren gehobene klassisch französische Küche – und hält seit fast ebenso vielen Jahren (völlig zurecht) zwei Michelin-Sterne. „Erstklassige, wunderbar abgestimmte Zutaten“ werden zu „facettenreichen und technisch absolut top zubereiteten Speisen“ verarbeitet, schreibt der Guide Michelin. Dem haben wir nichts mehr hinzuzufügen: Das Dallmayr ist eine kulinarische Institution.


Tantris

Und wo wir gerade von Institution sprechen. Bei der Auflistung der besten Restaurants in München darf das Tantris selbstverständlich nicht fehlen. Seit den 1970er Jahren ist das Restaurant, das in einem authentischen Pop-Bunker der frühen siebziger Jahre residiert und 2002 aufwendig restauriert wurde, eine Kultadresse. Hier kochten bereits die großen deutschen Köche: Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann erkochte dem Lokal zwei Michelin-Sterne. Heinz Winkler folgte und setzte dem Ganzen den dritten Stern drauf.  Inzwischen ist Hans Haas Küchenchef im Tantris. Er konnte zwei Michelin-Sterne erhalten, bekam vom Gault-Millau 18 Punkte und vom „Feinschmecker“ gar die Höchstnote von fünf „F“. Haas setzt auf regionale Küche, von Spielereien wie der Molekularköche will er nichts wissen. Auf der Karte stehen Spezialitäten wie Rinderbacken und bayerischer Schweinebraten, aber auch Jacobsmuscheln und manch exotisches Zutat. Herausragend: Das Wiener Schnitzel! Unbedingt probieren.


Burger & Lobster Bank

Doch nicht nur Kult-Restaurants, auch Neulinge der Gastronomie-Szene zählen unserer Meinung nach zu den besten Restaurants in München. Da gäbe es beispielsweise die Burger & Lobster Bank, die 2015 eröffnete und sich rasch zu einem der In-Lokale der Stadt entwickelte. Allein schon wegen des schicken Interieurs: Es ist eine Stufe, die die Bar vom Restaurant trennt – und trotzdem ist es eine One-Room-fits-all-Area mit klarer Struktur: links Lobster, rechts Longdrinks. Die Kellner sind tätowiert und Bartträger und zugleich sagenhaft professionell und freundlich. Das Publikum jung, urban, hip. Die Speisekarte in der Burger & Lobster Bank bietet nicht nur (sehr) frische Krustentiere – darunter, natürlich, einen exquisiten Hummer mit Salat und Pommes. Fleischliebhaber können klassische oder exotische Burger wählen ( „The Pork“ mit Laugensemmel, Schweinebauch und Krautsalat) oder, ganz himmlich fein geschnittenes Beef-Tartar mit Senf-Espuma.


Brenner Grill

Wer sich in München auskennt, kommt an dem Namen Kull & Weinzierl nicht vorbei. Das Unternehmen betreibt eine Reihe herausragender Betriebe der Hotel- und Gastronomieszene in München, darunter das Cortiina – eines der besten Hotels der Stadt – und das Emiko im Louis Hotel, welches in dieser Auflistung auch nicht fehlen darf. Die bekannteste Adresse der Kull & Weinzierl GmbH & Co.KG ist aber wohl der Brenner Grill. Sehen und Gesehenwerden steht hier im Vordergrund: Zu den Speisen wird der neueste Klatsch und Tratsch der Münchner Schickeria gleich mit serviert. Der 1000 Quadratmeter große, von prächtigen Säulen gesäumte Speisesaal ist in die drei Bereiche Grill, Pasta und Bar unterteilt. Da brutzeln im offenen Grillbereich Black-Angus-Entrecote, Thunfischfilet oder Lammcarrée. Andere Gerichte wie „Carpaccio vom geräucherten Octopus“ oder hausgemachten Pasta wie „Spaghetti mit Calameretti“ kommen aus der Küche im hinteren Bereich des Restaurants. Eine besondere Würdigung verdienen die hübschen Törtchen und Desserts, die in einer Vitrine bestaunt werden können


Emiko

Wir haben es eben schon angesprochen: Das Emiko, ohne Frage eines der besten Restaurants in München und eine Perle der japanischen Kochkunst, abseits des Sushi-Mainstreams. In dem elegant im japanischen Stil gestalteten Restaurant kann man einen schönen Blick auf den Viktualienmarkt genießen.Auf der Speisekarte des Emiko stehen japanische Klassiker wie Sashimi und Sushi aber auch sehr kreative kalte und warme Gerichte sowie Steaks aus sehr hochwertigem Fleisch. Herausragend sind die Schweinebauchwürfel mariniert mit Soja-Dressing sowie die Snow Crab Roll im Nori-Gurken-Mantel. Die Portionen sind so ausgelegt, dass der Gast zwei bis drei Schälchen wählen kann – und auch sollte! Bekannt ist das Emiko auch für das Wagyu-Beef: Bei den Steaks kann zwischen den Marmorierungsstufe 5 und 9 gewählt werden. Ein 130 Gramm Wagyu-Steak kostet mit Stufe 9 rund 80 Euro, als Beilage wird gebratenes Gemüse vom Viktualienmarkt gereicht, dazu kommen zwei weitere Saucen auf den Tisch. Wichtig für Feinschmecker: Bis 18 Uhr werden nur Drinks und Bento-Boxen gefüllt mit Sushi und allerlei japanischen Kleinigkeiten serviert. Feinschmecker sollten unbedingt abends das Emiko besuchen.


PANTHER GRILL & BAR

Dieses Restaurant passt zu seinem Stadtteil: Das PANTHER GRILL & BAR im gehobenen Szene-Viertel Schwabing ist die gastronomische Versinnbildlichung des Begriffs „Design“. Hier trifft Art-Déco auf urbanen Industrial-Chic, jedes Detail wurde von den Designerin Jan Doleschel und Anne von Koenigswald in Perfektion geplant. Ein anmutiger Bronze-Panther von Max Le Verrier über dem Kamin in der Lounge spiegelt den Namen des Restaurants geschmackvoll wider. Trotz elegantem Interieur herrscht hier eine lässige, alles andere als unterkühlte Stimmung. Die Service-Kräfte sind freundlich und stets entspannt. Warum es sich noch lohnt, im PANTHER GRILL & BAR vorbeizuschauen? Aufgrund der hervorragenden Fleischqualität. Die schmeckt man beispielsweise aufs Schönste beim Surf & Turf mit Langustenschwanz. Oder man hält es ganz klassisch und bestellt sich ein bayerischen Bio-Rinderfilet. Ausgefallener sind da die Vorspeisen wie „Marinierter Tuna, Karamell Kaffee, Erbse, Shiso, Apfelkapern“ oder „Jakobsmuschel und Austernseitlinge, Wakame, Tobiko, Sesam, Hibiscus Gel“. Manche Schwabinger kommen ins PANTHER GRILL & BAR auch nur auf einen Drink. Vor allem im Sommer: Die hübsche Terrasse lädt zu ein, zwei, drei hervorragenden Cocktails ein.


Sophia’s Restaurant und Bar

Wo wir gerade von hübscher Terrasse reden: Die hat auch das Sophia’s Restaurant und Bar im Rocco Forte The Charles zu bieten – mit Blick direkt auf den Alten Botanischen Garten. Und auch wer im eleganten Inneren sitzt, ist umgeben von Grün. Das Konzept des Restaurants nennt sich „Botanical Bistronomy“: Leichte italienische Küche wird in zwangloser Atmosphäre serviert. Entsprechend gelassen ist die Stimmung, auch abends, wenn man einen Drink an der angrenzenden Bar zu sich nimmt. Verwendet werden bei den Gerichten nur frische und vornehmlich regionale Zutaten. Die Qualität schmeckt man an so simplen, wie wirkungsvollen Gerichten, wie der himmlisch cremigen Burrata. Mittags bietet das Sophia’s ein Speedy Lunch und ein Lunch-Menü für Geschäftsleute an.


Käfer Schänke

Das Käferzelt gilt als das exklusivste unter allen Wiesn-Zelten. Wer allerdings in den ursprünglichen und gediegenen Käfer-Genuss geht in die gleichnamige Schänke. In Sachen Delikatessen und exklusivem Catering ist Käfer-Feinkost in der Prinzregentenstraße für Münchener Gourmets eine der ersten Adressen. Seit gut 40 Jahren gibt es zudem mit der Schänke über dem Feinkostgeschäft ein edles Restaurant. Angela Merkel und Boris Becker verbrachten hier bereits ihre Abende in dem recht neu renovierten Restaurant, das im gemütlichen, aber offenem Landhaus-Stil gehalten ist. In der Schänke stehen stehen feine, alpenländische Kreationen auf der Karte.  Die Gäste können zu ihren Gerichten die Saucen und Beilagen selbst aussuchen. Doch besonders die Klassiker wie Wiener Schnitzel, Rinder-Tatar, das Carpaccio Cipriani, die Meeresfrüchte-Etagère oder die Barbarie-Ente aus dem Ofen sind bei Käfer besonders empfehlenswert.


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