Tipps fuer smalltalk

Tipps für Smalltalk: So gelingt die Plauderei

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Smalltalk ist meist oberflächlich, belanglos und anstrengend? Stimmt nicht! Tatsächlich ist die seichte Plauderei beim beruflichen Get-together oder in der Pause des Meetings der erste Schritt für eine gutes Networking und die Basis für eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung. Mit diesen Tipps für Smalltalk gelingt das nächste Aufeinandertreffen…

Warum Smalltalk so wichtig ist? Ein nettes, unaufgeregtes Gespräch bleibt in Erinnerung. Die seichte Plauderei bei einem Glas Weißwein kann den Nährboden für eine interessante Zusammenarbeit schaffen. Doch warum haben so viele Leute Schwierigkeiten mit dem kleinen Gespräch? Weil sie unsicher sind, weil sie Angst vor der Blamage haben, wenn sie einfach drauflosreden. Dabei gibt es ein paar einfache Tipps für Smalltalk:

Tipps für Smalltalk: Lassen Sie den Charme spielen

Der englische König Charles II. soll einmal gesagt haben: „Die Kunst guter Konversation besteht darin, Unsicheren Sicherheit zu geben.“ Und wahrlich fühlt sich zu Beginn einer lockeren Gesprächsrunde wohl jeder etwas unwohl. Man steht zusammen, beispielsweise an einem Stehtisch – und schweigt. Fassen Sie Mut, hören Sie auf zu grübeln und beginnen das Gespräch. Dabei gilt es vor allem, die Waage zu halten. Seien Sie interessiert, fragen Sie nach, jedoch nur so viel, dass Sie nicht neugierig wirken. Reden Sie von sich. Doch gleichermaßen ist sich nicht in der Vordergrund zu drängeln, eine Tugend, die viele schätzen. Genauso wie zuhören können. Und lassen Sie ihren Charme spielen: Stellen Sie vor den Anfang einer Frage ein Lächeln, das macht Sie von Anfang an sympathisch. Und wenn der andere einfach nicht anspringt? Egal – nicht Ihre Schuld.

Tipps für Smalltalk: Gesprächspartner finden

Sie sind allein auf einer Veranstaltung, auf der sich viele untereinander kennen – und gefühlt haben nur Sie keinen Geschäftspartner? Dann halten Sie Ausschau: Sicherlich gibt es noch die eine oder andere Person, die ebenfalls suchend durch den Raum blickt. Schauen Sie Ihren Gesprächspartner freundlich an und lächeln Sie. Damit ist bereits der erste Schritt getan. Mit Ihrer offenen Haltung signalisieren Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie sich gerne unterhalten würden. Gibt sich die andere Person einsilbig, dann halten Sie Ausschau nach Gruppen, die offen beieinander stehen. Hier können Sie sich immer zustellen. Trauen Sie sich einfach, Kontakt aufzunehmen – mehr als abweisen kann man Sie nicht. Das aber sollte nicht Ihnen peinlich sein, sondern den anderen.

Tipps für Smalltalk: Welche Themen sollte man anschneiden?

„Was machen Sie beruflich?“ sendet oft das Signal, dass unsere wichtigste Eigenschaft unser Job ist. Beim Einstieg in das Smalltalk-Thema können weniger brisante Themen wie Wetter, ein Fußballspiel, das Essen oder das Hotel, in dem sie wohnen, helfen. Wer Mut zum Trivialen hat, gewinnt bei der Plauderei. Gesprächsthemen wie Familie, Politik oder gar Geld sind wiederum zu brisant. Und auf den Job kommen Sie ohnehin noch früh genug. Bleiben Sie zudem während des Gesprächs positiv. Sie wollen für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Mit Nörgelei verschrecken Sie Ihr Gegenüber. Zudem; Die Wissenschaft hat hat gezeigt, dass Stress ansteckend ist. Sprich: Ihre Worte haben große Macht. Das bedeutet, dass es schlau wäre, den Smalltalk bei positiven Dingen zu belassen. Beispiele: ein ernst gemeintes Kompliment, die Frage: „Wie war Ihr Tag?“

Tipps für Smalltalk: Die Plauderei als Erfahrung

Smalltalk lässt sich lernen. Fühlen Sie sich unsicher, üben Sie, bevor es ernst wird. Sprechen Sie zum Beispiel Ihre Mitmenschen auf dem Heimweg in der Bahn an oder beginnen Sie einen Plausch mit Ihren Nachbarn. Dadurch werden Sie selbstsicherer auf dem Gebiet. Legen Sie ihre Aversion gegen Smalltalk ab und ändern Sie Ihre Haltung gegenüber der Plauderei. Dann wird das Gespräch sicher zum Erfolg. Sehen Sie es mal so: Es gibt mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Welt. Alle sind Produkt ihrer Ideen, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle: Fragen Sie also Ihren Gegenüber beim nächsten Mal nach einem Thema, mit dem Sie nicht vertraut sind. Jedes Mal, wenn Sie jemanden neu kennenlernen oder mit jemanden reden, den Sie bereits kennen, können Sie dabei Neues lernen. Und das ist doch etwas Gutes.


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