Uhrenpflege die besten Tipps

Uhrenpflege: Die besten Tipps

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Mit einer Luxus-Uhr ist es wie mit einem Auto: Wer sie richtig hegt und pflegt, der hat auch lange etwas von ihr. Jede Uhr benötigt einen sorgsamen Umgang und eine regelmäßige Wartung.

Grundsätzlich sollten natürlich Stöße vermieden werden. Zu intensiven Sportarten wie Mountainbikefahren, Boxen oder Surfen eignet sich keine mechanische Uhr. Auch beim Schlafen sollte die Uhr abgenommen werden. Durch unbewusste Bewegungen wird die Mechanik schnell beschädigt.

Wo bewahrt man eine Luxus-Uhr am besten auf?

Eine Uhr sollte gut gepolstert, trocken und bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Die bei Luxusuhren mitgelieferten Boxen eignen sich gut zum Lagern, spezielle gepolsterte Schmuck- und Uhren-Kästen sind ebenfalls empfehlenswert. Sieht die Luxus-Uhr noch so robust aus: Saphirgläser überstehen keine Stürze vom Tisch auf den Kachelboden. Daher niemals den Zeitmesser im Bad oder auf dem Küchentisch ablegen. Wird die mechanische Uhr länger nicht getragen, beibt sie nach Ablauf der Gangreserve stehen. Um dies zu vermeiden, eignen sich auch im Fachhandel erhältliche Uhrenbeweger zur Lagerung. Extrem wertvolle Uhren sollten idealerweise im Safe gelagert werden.

Uhrenpflege: Regelmäßig reinigen

Nach dem Tragen sollten Sie die Uhr regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen, um Schweiß- und Cremerückstände zu entfernen. Für Zwischenräume – zum Beispiel am Metall-Armband – eignen sich eine weiche Zahnbürste oder Wattestäbchen. Auf Reinigungsmittel sollte dabei verzichtet werden, da sie bei einigen Metallen ungewollte Korrosionen verursachen können. Eine noch gründlichere Reinigung der Uhr führt der Uhrmacher mit dem Ultraschallgerät durch.

Saunagänge und Schwimmen mit Uhr vermeiden

Beim Saunagang sollte die Uhr ebenfalls nicht getragen werden. Wer dies dennoch tut und womöglich noch ins Kühlbecken springt, riskiert Schäden im Getriebe. Auch wenn die meisten Uhren heutzutage wasserdicht sind, sollten Tauchgänge vermieden werden. Besonders Salzwasser greift die Uhr und das Armband an. Wenn Sie allerdings nicht auf das Schmuckstück verzichten wollen, wischen Sie die Uhr möglichst mit klarem Wasser ab.

Regelmäßige Wartung von Luxus-Uhren

Wer dennoch eine Kondenswasserbildung unter dem Glas erkennt, sollte unverzüglich einen Uhrmacher aufsuchen. Im Fachgeschäft kann das Uhrwerk meist noch gerettet werden. Generell sei empfohlen, die Uhr jährlich überprüfen zu lassen. Mindestens alle drei bis fünf Jahre sollte sie komplett professionell auseinandergenommen werden und gewartet werden. Wenn Teile von Verschleiß befallen sind, sollten nur Original-Teile vom Hersteller als Ersatz dienen.

Die Luxusmarke Rolex erlaubt übrigens nur den Einbau von Originalteilen beim Konzessionär – andere Uhrmacher erhalten erst gar keine Rolex-Ersatzteile.

Uhrenpflege: Vorsicht vor Magnetfeldern von TV-Geräten & Co.

Was viele nicht wissen: Wer seine Uhr auf einen Fernseher oder Lautsprecher legt, setzt sie einem Magnetfeld aus. Teile der Uhr können sich dadurch verschieben. Die Folge: Die Uhr geht ungenau. Sollte das bereits der Fall sein, kann ein Uhrenmacher helfen, denn der verfügt in der Regel über ein Entmagnetisierungsgerät. Selbstverständlich sind die Gebrauchsanweisungen zu beachten. Jede Uhr tickt bekanntlich anders. Doch mit regelmäßiger Wartung und der richtigen Luxusuhren-Pflege kann der Uhren-Besitzer seinem Lieblingsstück zu einem langen Leben verhelfen.


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