So traegt man Sakko

Eine Frage des Stils: So trägt man(n) das Sakko richtig

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Was Männer wann wie tragen, ist ihnen immer noch selbst überlassen. Doch gerade in der Geschäftswelt sind einige Regeln in Sachen Sakko zu beachten, um stets stilsicher zu wirken. Nur, wie lauten diese Regeln? Wir stellen die vier wichtigsten Sakko-Typen vor und klären ein für alle Mal, was es zu beachten gilt. So trägt man das Sakko richtig…

So trägt man das Sakko

Rautenmuster und ein Hauch von Rock’nRoll: Das luxuriöse Sakko von Pal Zileri ist ein Hingucker. Preis: 2190 Euro (nur für Sakko).

© PR / Pal Zileri

Das Einknopfsakko

Dieser Klassiker wirkt cool und lässig. Jedoch: Das Einknopfsakko darf nicht zu eng sein, sonst geht der schmale, scharfkantige Look verloren. Aus dem tief angesetzten Knopf – der immer geschlossen bleibt – ergibt sich ein langes, schmales Revers. Entsprechend passen zum Einknopfsakko Hemden mit schmalen Kragen und schmale Krawatten. Im Übrigen eignet sich diese Art von Sakko auch hervorragend für die Freizeit – in Kombination mit einer dunkelblauen Jeans und am Kragen geöffnetem Hemd.

Perfekt für: Schlanke, athletische Männer

Farbempfehlung: Hellgrau, Schwarz, Navy-Blau


So traegt man Sakko

Ein gerade klassischer Schnitt, eine gewagte Farbe: Elegantes Zweiknopfsakko von Richard James Preis: 735 Euro (nur für Sakko). Gesehen bei MrPorter.com.

© MrPorter.com

Das Zweiknopfsakko

Stets auf der sicheren Seite sind Sie mit dem Zweiknopfsakko. Es ist meist die gute Wahl, da das Sakko weder zu spießig noch zu modisch wirkt, ob im Büro oder beim Geschäftsessen. Wichtig: Beim Zweiknopfsakko bleibt nur der obere Knopf geschlossen, der untere wird offen getragen. Setzt man sich, öffnet man auch diesen Knopf. Hemden mit Kent- oder Haifischkragen eignen sich perfekt zur Kombination mit dem Zweiknopfsakko.

Perfekt für: Jede Figur

Farbempfehlung: Schwarz, Grau, Anthrazit, Navy-Blau


So traegt man Sakko

Bei Herr von Eden geht es gern mal gewagter zu: Dieser Anzug mit Dreiknopfsakko ist aber durchaus Business-tauglich. Besonderer Clou: Die schräg angesetzte Brusttasche. Preis für den gesamten Anzug: 699 Euro.

© Herr von Eden

Das Dreiknopfsakko

Besitzt das Sakko drei Knöpfe, wirkt das Revers automatisch kürzer. Jedoch: Dreiknopfsakkos strecken auch den Oberkörper und sorgen für eine schöne Symmetrie. Der mittlere Knopf bleibt immer geschlossen, der unterste offen, beim obersten haben Sie die Wahl. Wir empfehlen aber, ihn zu schließen. Die Frage nach dem passenden Hemdkragens sollte bereits während des Sakko-Kaufs geklärt werden – am besten, Sie lassen sich hier von Ihrem Herrenausstatter beraten. Dreiknopfsakkos sind aber definitiv gut kombinierbar mit Westen.

Perfekt für: Kleinere, schmale Männer

Bevorzugte Farben: Schwarz, Grau, Graubraun, Kariert


So traegt man Sakko

Very british, very cool: Ein Doppelreiher aus dem Hause Kingsman. Preis: 1.195 Euro. Gesehen bei MrPorter.com

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Der Zweireiher

Der Zweireiher steht für einen klassischen – manche würden sogar sagen konservativen – Look. Der Vorteil: Auch junge Männer wirken dank ihm seriös. Dabei erscheinen die aktuellen Zweireihermodelle nicht übergroß, sondern sind meist, wie einreihige Sakkos, modern und recht schmal geschnitten. Modisch etwas mutigere Geschäftsmänner sollten mindestens einen eleganten Doppelreiher im Schrank hängen haben. Hierbei gilt: Das Sakko bleibt immer geschlossen – auch im Sitzen! Nur der untere äußere Knopf kann wahlweise offen bleiben. Passende Hemdkragen sind klassische Button-down-Varianten oder, etwas schnittiger, Haifischkragen. Auch ein Rollkragen passt dazu. Aber bitte den Zweireiher nie mit einer Weste kombinieren.

Perfekt für: Stattliche, große Männer, aber auch schmale Männer – denn der Zweireiher macht breiter

Farbempfehlung: Navy-Blau, Anthrazit, Grau

Weitere Dresscode-Fragen und die dazugehörigen Antworten finden Sie in unserer Kategorie Mode.


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