Berlin Capital Club

Berlin Capital Club: Networking der Mächtigen

© Berlin Capital Club

Er wird spöttisch auch der „Club der armen Reichen“ genannt – in Anspielung auf die wirtschaftlich bescheidene Situation Berlins. Arm sind die Berlin Capital Club Mitglieder allerdings alles andere. Im Gegenteil: Es ist einer der besten Business Clubs in Deutschland.

Berlin Capital Club

© Berlin Capital Club

Direkt neben dem Berliner Hilton, nur einen Steinwurf vom Gendarmenmarkt entfernt, befindet sich der Berlin Capital Club. Und zwar selbstverständlich in der obersten Etage, mitsamt Ausblick über das Herz der Hauptstadt. 2001 von dem ehemaligen Bahn-Chef Heinz Dürr gegründet und damit der erste Business-Club Berlins, treffen sich hier Unternehmer, Anwälte und Vertreter großer Firmen, um vor allem eines zu tun: Wichtige Kontakte zu knüpfen. „Dieses Netz ist sehr brauchbar“, erklärt Dürr in einem Artikel gegenüber der Wirtschaftswoche. Und das ist in Anbetracht der illustren Mitgliederschar kaum zu bezweifeln, die sich aus Namen wie Klaus Wowereit oder Ronald Pofalla, Joschka Fischer oder Ludolf von Wartenberg zusammensetzt.

Capital Club Berlin

© Berlin Capital Club

Die Vorteile als Member

Viele Politiker sind aber allein nicht nur Mitglieder. Sie halten auch meist, ebenso wie namhafte Wirtschaftsleute, Vorträge vor den Mitgliedern des Capital Clubs. Für Geschäftsleute ist ein derartiger Knotenpunkt insofern ausgesprochen praktisch. Und noch weitere Vorteile bietet die Vereinigung: Etwa 250 Partner-Clubs gehören nämlich zu dem großen Netzwerk des Elite-Treffs. Hier sind die Mitglieder des Capital Clubs ebenso willkommen, wie in Berlin. Dank der Zusammenarbeit mit Hotelketten wiederum haben die Member zudem die Optionen auf Upgrades und spezielle Zimmerraten weltweit.

Berlin Capital Club

© Berlin Capital Club

Plus: Wer sich zu dem erlauchten Capital Club-Kreis zählen darf, erhält automatisch eine Vielzahl von Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Diplomatie und Sport – aber auch kulturellen Events wie Theater- und Operpremieren. Ein für die Mitglieder zugeschnittener Conciergeservice rundet die kulturelle Vielfalt ab. Auch regelmäßig stattfindende Mitgliedertreffen ermöglichen das Knüpfen neuer Kontakte. Kurzum: Wer dazu gehört, hat einen prall gefüllten Kalender.

Berlin Capital Club

© Berlin Capital Club

Berlin Capital Club: 40 Prozent der Mitglieder sind Frauen

Vom Interieur her gibt sich der Berlin Capital Club ausgesprochen bieder: Dicke, großgemusterte Teppiche, schwere Vorhänge, antikes Mobiliar. Ja, so stellt man sich einen Treffpunkt für Bessergestellte vor. Wer etwas mehr Avantgarde und Kunst sucht, sollte sich wohl eher mit dem China Club Berlin auseinandersetzen, das im Adlon Palais residiert. Wer hingegen Kontakte zu den Wirtschaftsbossen und DAX-Vorständen ist mit einer Mitgliedschaft im Capital Club gut beraten. Was allerdings trotz allen Biedertums überrascht, ist die Tatsache, dass rund 40 Prozent der Mitglieder Frauen sind. Das ist ein moderneres und zeitgenössischeres Frau-Mann-Verhältnis, als bei den meisten Business Clubs in Deutschland.

Berlin Capital Club

© Berlin Capital Club

Berlin Capital Club: Wie wird man Mitglied?

Grundsätzlich muss jedes Mitglied das Alter von 21 Jahren überschritten haben und kann ein Antragsformular einreichen. Der Entschluss, ob man beitreten darf oder nicht, liegt jedoch bei einem Auswahlkomitee. Wer von einem bereits bestehenden Mitglied des Clubs persönlich empfohlen wurde, hat erhöhte Chancen. Mitmachen darf zudem, wer 4500 Euro Aufnahmegebühr und 1475 Euro Jahresbeitrag bezahlt. Auch Firmenmitgliedschaften bietet der Capital Club Berlin – wodurch meist Vergünstigungen entstehen.Ebenfalls erwähnenswert: Ehegatten beziehungsweise Lebenspartner sind in die Mitgliedschaft inkludiert und können den Club mit eigener Mitgliedskarte unabhängig und eigenständig nutzen.

Weitere Infos unter http://www.berlincapitalclub.de


Vorheriger Artikel Stress im Alltag: Fünf schnelle Tipps für gestresste Manag ... Nächster Artikel Geschäftsreisen der Zukunft: Die Ära der Digital Natives