Brainfood

Brainfood: Mehr Leistung im Job durch richtige Ernährung

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Hätten Sie es gedacht? Mit der richtigen Ernährung können Sie Ihre Konzentration, Leistungsfähigkeit und somit auch ihre Produktivität im Büro steigern und gleichzeitig Stress reduzieren. Blaubeeren, Nüsse, Avocados, Lachs und Hülsenfrüchte schmecken nicht nur unglaublich gut, sondern sind wahre Energielieferanten fürs Gehirn – genannt Brainfood.

Wohl jeder Mensch im Berufsleben kennt das Mittagstief: In der Kantine gab’s Spaghetti Bolognese oder Schnitzel, da das Hungergefühl so groß war. Doch dann kommt die Müdigkeit, und selbst der stärkste Espresso hilft nicht mehr. Der Grund: Die Meisten Menschen greifen bei einem Leistungstief zu Zucker oder Kohlenhydrate. Diese können zwar für einen kurzfristigen Energieschub sorgen, der allerdings schnell wieder nachlässt. Oft ist die Trägheit nach diesem schnellen Energie-Kick noch ausgeprägter.

Da etwa 20 Prozent der Nahrungsmittel, die der Mensch pro Tag zu sich nimmt, für die Arbeit im Gehirn benötigt wird, hat unsere Ernährung einen entscheidenden Einfluss darauf, wie effektiv wir arbeiten. Studien haben nämlich gezeigt, dass bestimmte Lebensmittel die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern und die Konzentrationsfähigkeit erhöhen. Welche das sind, verraten wir…

Brainfood #1: Hülsenfrüchte & Co.

Komplexe, langkettige Kohlenhydrate sorgen für eine gleichmäßige Energieversorgung. Der Körper zerlegt diese erst nach und nach in einzelne Bausteine, die so über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ins Gehirn gelangen. Vollkornbrot oder auch Haferflocken liefern viele komplexe Kohlenhydrate. Auch in Vollkornreis, Kartoffeln, Gemüse und Obst sind diese Mehrfachzucker enthalten. Die Kohlenhydrate aus Hülsenfrüchten werden ebenfalls erst aufgespalten und dann vom Körper aufgenommen, was für einen konstanten Blutzuckerspiegel sorgt. Zudem sind sie Nährstoff- und Eiweßreich.

Brainfood #2: Rapsöl, Nüsse und Trockenfrüchte

Energielieferanten Nummer zwei sind Fette. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bringen nicht nur Power, sie wirken sich auch günstig auf die Hüllen der Nervenzellen und auf ihr Zusammenspiel aus. Rapsöl oder Walnussöl, fettreicher Fisch, Nüsse und Trockenfrüchte sollten also regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Nüsse sind noch aus einem weiterem Grund der optimale Energie-Snack: Sie stecken voller B-Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und dem Nervenbotenstoff Cholin – vor allem Walnüsse beugen Nervosität und Konzentrationstiefs vor.

Brainfood #3: Fisch, Meeresfrüchte und mageres Fleisch

Nicht nur zum Abnehmen, auch fürs Gehirn ist Eiweiß extrem wichtig. Denn: Aminosäuren, die kleinsten Bausteine der Eiweiße, wirken direkt oder in umgewandelter Form als Botenstoffe. Diese sogenannten Neurotransmitter sorgen dafür, dass die Informationen zügig von einer Zelle zur nächsten fließen. Daher in der Kantine gerne zu Fisch und Meeresfrüchten, Fleisch und Hülsenfrüchte oder Vollkorngetreide greifen.

Brainfood #4: Grünes Gemüse und Beeren

Grünes Gemüse, das voller Eisen und Chlorophyll steckt, ist randvoll mit Vitamin C und E. Vitamine sind großartige freie Radikalfänger und schützen und stimulieren dadurch das Gehirn. Um arbeiten zu können, braucht das Gehirn Sauerstoff. Die Avocado hingegen ist prall gefüllt mit Vitamin E, Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Lecithin. Sie sorgt für jede Menge Energie und hebt zudem die Stimmung. Vor allem Lecithin soll die Konzentration steigern und die Gehirnzellen schützen. Ein schneller Energielieferant sind beispielsweise Bananen oder Beeren, in deren dunklen Farbstoff Anthocyane stecken, die zu den Antioxidantien gehören: Vor allem Blaubeeren sollen die Denkfähigkeit stärken.




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