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Ob im Zug, am Flughafen oder im Hotel: Wartezeiten gehören zu jeder Geschäftsreise dazu – und können schnell zur Geduldsprobe werden. Besonders ärgerlich ist das, wenn wertvolle Arbeitszeit verloren geht oder die Umgebung zu unruhig ist, um sich zu entspannen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich Reisezeiten heute deutlich produktiver nutzen als noch vor einigen Jahren.
Dank stabiler Mobilfunknetze, WLAN in Zügen, Flughäfen und Hotels sowie cloudbasierter Arbeitsumgebungen ist mobiles Arbeiten inzwischen selbstverständlich. Viele Geschäftsreisende nutzen diese Zeit gezielt zur Vorbereitung von Terminen oder zur Nachbereitung von Meetings. Andere wiederum gönnen sich zwischendurch bewusst eine kurze mentale Pause – etwa, indem sie ein paar Minuten online roulette spielen, einfache Mobile Games nutzen oder andere digitale Angebote zur Zerstreuung wahrnehmen. Entscheidend ist dabei, die richtige Balance zwischen Produktivität und Erholung zu finden.
Wie Sie unterwegs effizient arbeiten, Wartezeiten sinnvoll überbrücken und gleichzeitig professionell auftreten, zeigen die folgenden Tipps.
Arbeiten auf Geschäftsreisen: Tipp #1 – Vertrauliches bleibt vertraulich
Man sieht und hört es immer wieder: Geschäftstelefonate werden in Zügen oder Wartehallen lautstark geführt, sensible Inhalte offen besprochen. Das ist nicht nur unprofessionell, sondern kann auch sicherheitsrelevant sein – für Sie selbst und Ihr Unternehmen.
Wenn vertrauliche Themen besprochen werden müssen, ziehen Sie sich möglichst zurück. Viele Flughäfen bieten buchbare Meetingräume, auch Lounges verfügen häufig über ruhige Arbeitsbereiche. Alternativ helfen Noise-Cancelling-Kopfhörer und bewusst leise Gesprächsführung. Weniger ist hier eindeutig mehr.
Arbeiten auf Geschäftsreisen: Tipp #2 – Schutz vor neugierigen Blicken
Der Sitznachbar muss nicht böswillig sein – oft ist es reine Neugier. Dennoch sollten sensible Dokumente, Präsentationen oder E-Mails nicht für andere mitlesbar sein.
Ordnen Sie Ihre Unterlagen diskret und achten Sie auf Ihre Sitzposition. Für Laptops und Tablets empfehlen sich sogenannte Privacy-Filter, die den Bildschirm seitlich abdunkeln. Auch kurze Pausen, in denen Sie den Bildschirm sperren, tragen zu mehr Sicherheit bei.
Arbeiten auf Geschäftsreisen: Tipp #3 – Auf die richtigen Tools und Gadgets setzen
Mobiles Arbeiten steht und fällt mit der Technik. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf fremde Netzwerke: Mobile WLAN-Router oder moderne Smartphone-Hotspots sorgen für eine stabile Internetverbindung – unabhängig vom Standort.
Ebenso unverzichtbar sind leistungsstarke Powerbanks, damit Laptop, Smartphone oder Kopfhörer auch bei langen Reisetagen durchhalten. Wichtig: Prüfen Sie vor der Abreise, ob alle Geräte geladen sind und die Powerbank den geltenden Reisebestimmungen entspricht (Stichwort Fluggepäck).
Zusätzlich hilfreich:
- Cloud-Zugriff auf wichtige Dokumente
- Offline-Versionen zentraler Dateien
- Ein leichtes, aber ergonomisches Eingabegerät (z. B. kompakte Maus oder Tastatur)
Arbeiten auf Geschäftsreisen: Tipp #4 – Coworking-Spaces und flexible Arbeitsorte nutzen
Am produktivsten arbeitet man oft an einem echten Arbeitsplatz. Wenn kein Büro beim Geschäftspartner verfügbar ist, bieten Coworking-Spaces eine ideale Alternative. In nahezu allen größeren Städten finden sich zentral gelegene Anbieter, die Schreibtische oder Büros stunden- oder tageweise vermieten.
Eine weitere Option sind Tageszimmer in Hotels: Einige Plattformen ermöglichen die Nutzung leerstehender Hotelzimmer ohne Übernachtung – ideal für konzentriertes Arbeiten, vertrauliche Gespräche oder Videokonferenzen in ruhiger Umgebung.
Fazit
Geschäftsreisen müssen keine verlorene Zeit sein. Mit der richtigen Vorbereitung, passender Technik und einem bewussten Umgang mit Sicherheit und Umgebung lassen sich Wartezeiten effizient nutzen – ohne zusätzlichen Stress. So wird die Reise selbst zum produktiven Bestandteil Ihres Arbeitstags.