Koffer und Rucksack smart packen: Wie nutzt man den Stauraum effizient? 

Bevor Sie entspannt in den Urlaub aufbrechen können, steht das Kofferpacken an. Je nach Reisedauer und Reiseart, kommen Reisetaschen, Koffer oder Reiserucksäcke für den Gepäcktransport infrage. Falsch gepackt erhöhen Sie den Bedarf an Platz unnötig, mit einem smarten Plan sparen Sie sich Stress und manchmal sogar ein zusätzliches Gepäckstück. 

Erfahren Sie bei uns, wie Sie Ihren Rucksack und Ihren Koffer so packen, dass möglichst viel Gepäck auf kleinem Raum zusammenkommt.

Kleider für mehr Übersicht gruppieren

Beim Packen gilt immer, dass Struktur Platz spart. Packen Sie Kleidung nicht wahllos zusammen, sondern gruppieren Sie ähnliche Stücke. Oberteil gehört zu Oberteil, Unterhose zu Unterhose, Hose zu Hose. Kleine Beutel oder Packing-Cubes dienen dazu, Kleinkram an Ort und Stelle zu halten und die Suche nach einzelnen Stücken später leichter zu gestalten.

Waschen statt Wechseln kann Platz sparen

Bei längeren Reisen müssen Sie nicht für jeden Tag Socken und Wäsche mitnehmen, selbst T-Shirts können Sie unterwegs waschen. Packen Sie ein kleines Fläschchen oder eine Tube Handwaschmittel ein und waschen Sie Damen und Herren Unterhosen sowie Socken im Waschbecken des Hotels. Wenn Sie in einer Ferienwohnung Urlaub machen, steht Ihnen oft sogar eine Waschmaschine zur Verfügung, sodass Sie einen 14-tägigen Urlaub problemlos mit sieben Unterhosen und sieben Paar Socken bestreiten können. 

Hohlräume für platzsparendes Packen nutzen  

Kleine Gegenstände wie Socken, Unterwäsche aber auch Schuhe sind perfekt geeignet, um sie in Hohlräume zwischen einzelnen Packstücken zu stecken. Sie füllen aus, verhindern das Verrutschen von gepackter Kleidung und nehmen so nicht unnötig viel Platz weg. 

Gerade im Rucksack ist das praktisch. Packen Sie erst alles andere und nehmen Sie Unterwäsche und Socken am Ende als Lückenfüller. Zusammengerollt finden Sie garantiert noch einen Platz dafür.

Das Gewicht beim Packen richtig verteilen

Je nachdem, wie Sie reisen, haben Sie entweder nur einen Rucksack zur Verfügung oder sind mit mehreren Koffern unterwegs. Je nach Packstück gibt es andere Empfehlungen für die richtige Einordnung.

Im Rucksack gehören die schweren Gegenstände in Rückennähe und nach oben, damit Ihnen das Tragen keine Rückenschmerzen bereitet. Versuchen Sie, gewichtsarm zu packen, denn Studien haben herausgefunden, dass ein eingepacktes Buch die Wirbelsäule so stark belastet wie sieben Bücher. Wenn Sie bislang nie mit Rucksack gereist sind, kann ein Trolley mit Rollen die bessere Wahl für Sie sein.

Tipp: Nutzen Sie kleine Sonderfächer des Rucksacks, damit Sie Dokumente und wichtige Dinge wie das Ladegerät Ihres Handys sofort griffbereit haben.

Beim Koffer packen Sie übrigens genau umgekehrt, hier gehören schwere Gegenstände nach unten und leichte Bekleidung nach oben. Berücksichtigen Sie diese Faustregel, wenn Sie einen Rollkoffer benutzen. Er wird aufgerichtet transportiert, sodass die Gewichtsbelastung möglichst einheitlich sein sollte.

Rollen statt falten vermeidet Leer- und Hohlräume im Koffer

Ein alter Geheimtrick unter Backpackern ist das Aufrollen von Kleidung vor dem Einpacken. Bei dünnen Hosen, T-Shirts und Unterwäsche ist die Methode effizienter als ordentliches Falten. Sie können gerollte Teile besser stapeln und nach Kategorie sortieren, ohne dass sie verrutschen oder knittern. Wenn Sie zusätzlich mit kleinen Stofftaschen oder Beuteln arbeiten, können Sie sogar Outfits gruppieren, um sie schnell griffbereit zu haben. Das spart vor allem dann Zeit, wenn Sie aus dem Koffer leben und Chaos verhindern möchten.


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