das teuerste Skihotel der welt Aurelio Lech

Aurelio Lech: Das teuerste Skihotel der Welt

Das teuerste Skihotel der Welt steht nicht etwa in St. Moritz oder Kitzbühel – sondern im österreichischen Lech am Arlberg. Superlative sind hier  keine Seltenheit. Als eines der besten Hotels setzt das Aurelio jedoch Maßstäbe. In London wurde das Haus bei den Luxury Travel Awards 2016 kürzlich als „Luxury Chalet of the Year“ prämiert – und das aus gutem Grund…

das teuerste Skihotel der welt

Kein Prunk, kein Protz: das Aurelio Lech besticht durch schlichte Eleganz.

© Aurelio Lech

Das Ski-Dorado zwischen St. Anton und Lech hat eine über hundertjährige Tradition. 1901 wurde mit dem Skiclub Arlberg der älteste Skiclub der Welt gegründet, wenig später folgte in Zürs eine der ersten Skischulen der Welt.

Dank der neuen Flexenbahn sind seit dieser Saison erstmals alle Orte am Arlberg auf Skiern zu erreichen. Lech, Zürs und Warth mit St. Anton und Stuben sind zusammengewachsen und machen den Arlberg mit 305 Pistenkilometern zum größten Skigebiet Österreichs.

das teuerste Skihotel der welt Aurelio Lech

Die Skipiste ist vom Aurelio Lech niemals fern.

© Aurelio Lech

Reihenweise Auszeichnungen

Unmittelbar an der Schlegelkopf-Piste in Lech gelegen, bietet das Aurelio mit seinen nur 18 Doppelzimmern und Suiten genau jenen familiären Touch, der am Arlberg fast obligatorisch scheint. Gleichwohl erinnert die holzverschindelte Fassade eher an amerikanische Berglodges denn an Tirol. Der milliardenschwere russische Aurelio-Besitzer Oleg Deripaska soll rund 30 Millionen in das Ende 2008 eröffnete Hotel investiert haben.

das teuerste Skihotel der welt Aurelio Lech

Zum "World’s Best Ski Boutique Hotel" wurde das Aurelio Lech bereits gekürt. Es ist nicht die einzige Auszeichnung.

Der World Ski Award kürte das Aurelio als „World’s Best Ski Boutique Hotel“, erst vor wenigen Wochen folgte in London die Trophäe „Luxury Chalet of the Year“. Das Hotelbuchungsportal Luxury-Hotels.com listete das Fünf-Sterne-Superior-Hotel bereist Anfang 2013 zum teuersten Skihotel der Welt – woran sich bis heute wenig geändert haben dürfte: Für Suiten werden in der Hochsaison Preise bis zu knapp 6.000 Euro aufgerufen, das luxuriöse Club Chalet für bis zu 16 Personen erleichtert das gut gefüllte Bankkonto um 44.000 Euro – pro Nacht.

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Gäste, die auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen stehen, residieren im Aurelio Lech.

© Aurelio Lech

Management aus Lech, Gäste aus der ganzen Welt

Wer bei dem Begriff „teuerste Skihotel der Welt“ allerdings Opulenz und Prunk erwartet, wird enttäuscht. „Wir haben Gäste, die auf der Forbes-Liste ganz oben stehen, aber wir stehen für luxuriöses Understatement und nicht für Prunk und Protz“, bringt es Gastgeber Axel Pfefferkorn auf den Punkt, der aus einer alten Lecher Familie stammt, die dort ein Sporthaus, einen Supermarkt und mehrere Hotels betreibt.

„Dank der höheren Marge haben wir im Aurelio nach kurzer Zeit gute Gewinne erzielt“, verrät Pfefferkorn, der 2008 die Leitung des Aurelio übernahm. Seine Gäste – die meisten fliegen mit dem Privatjet ein – stammen aus 40 Nationen, darunter zehn Prozent aus der DACH-Region, acht Prozent aus Russland und Ukraine und sieben Prozent aus dem Vereinigten Königreich.

Ihre Wünsche muten mitunter skurril an – und werden sämtlich erfüllt. „Nichts ist unmöglich“ ist im „Aurelio“ keine leere Worthülse, sondern die Periphrase für grenzenlosen Service.

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„Ich hasse Restriktionen“, sagt Hotelchef Axel Pfefferkorn, der das Aurelio Lech erfolgreich leitet.

© Aurelio Lech

Das teuerste Skihotel der Welt: Kein Wunsch bleibt offen

So wird auch schon mal über Nacht ein Einhorn-Kostüm organisiert, das ein Gast zur Bespaßung seines Zöglings an dessen Geburtstag benötigt. Ein anderer bestand partout auf einer Drachenfrucht mit rotem Fleisch zum Frühstück. Am nächsten Morgen landete sie auf seinem Teller, gekauft auf dem Hamburger Großmarkt. „Ich hasse Restriktionen“, lautet eine der Leitlinien von Hotelchef Axel Pfefferkorn, die von seinen Gästen besonders geschätzt wird.

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Feines Spa, feine Küche - im Aurelio Lech bleiben keine Wünsche offen.

© Aurelio Lech

Die „Natural Art Cusine“ von Chef Christian Rescher und seinem Sous-Chef Markus Niederwanger wird im Gault Millau mit drei Hauben und 17 Punkten bewertet und steht für kreative Gaumenschmeichler mit dem Schwerpunkt auf der Region. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass der Fokus auch auf Bekanntes gelegt wird“, unterstreicht Aurelio-Restaurantleiter und Sommelier Markus Winkler. So finden sich im fünfgängigen Abendmenü handwerklich perfekt zubereitete Gerichte wie „Blunzn-Ravioli“ mit Portulak und Parmesan neben Red Snapper mit Süßkartoffeln und Morcheln und Beeren mit Fichtenwipfel-Honigeis.

THE FREQUENT TRAVELLER Tipp: Wer die „Aurelio“-Atmosphäre ohne Übernachtung inhalieren will, setzt sich auf die Sonnenterrasse, lässt sich vom überaus freundlichen Service bewirten und beobachtet das bunte Treiben der nur wenige Meter entfernten Skifahrer.

Auf einen Blick

Hotel Aurelio Lech. Adresse: Tannberg 130, 6764 Lech, Österreich. Tel.: +43 5583 2214

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