Vocier Michael Kogelnik im Interview

Vocier-CEO Michael Kogelnik im Interview

© PR / Vocier

Die Marke VOCIER fertigt Trolley für Anzugträger, ein Businessgepäck das – so die Eigenaussage – genau auf die Ansprüche vielreisender Geschäftsleute zugeschnitten ist.  Denn verstaute Anzüge knittern in den Koffern von VOCIER nicht. Erst 2015 ist das Unternehmen an den Markt gegangen – und hat sich bereits jetzt zu einem Must-Have der Businessreisenden etabliert. Wir haben uns mit CEO Michael Kogelnik unterhalten. Ein Gespräch über Geschäftsreisen, die neue Lässigkeit und guten Stil.

TFT: Herr Kogelnik, Sie waren lange als Investmentbanker tätig. Wie kam es zu dem Entschluss, ein eigenes Gepäcklabel zu gründen?

Kogelnik: Ich bin früher selbst viel geflogen und war immer unzufrieden mit meinem Gepäck. Nach einer kurzen Reise im Koffer sah der Anzug aus, wie dreimal getragen. Keine gute Voraussetzung, wenn man gerade auf dem Weg zu einem wichtigen Geschäftstermin ist. Ich wollte endlich meine Kleidungsstücke knitterfrei zum nächsten Meeting befördern, konnte auf dem Markt aber nichts Passendes finden. So kam die Idee VOCIER zu gründen.

Was unterscheidet VOCIER von anderen Labels? Was sind die Besonderheiten?

In die Trolleys von VOCIER ist an der Außenwand ein doppelter Boden eingebaut. Zwei Anzüge werden so schwebend transportiert und kommen knitterfrei am Ziel an. Gleichzeitig dürfen die Koffer als Handgepäck ins Flugzeug. Das spart Zeit und Nerven.

Vocier Michael Kogelnik im Interview

© Vocier / OR

Wie reist der heutige Geschäftsmann / die heutige Geschäftsfrau? Was hat sich zu früher verändert?

Die Terminkalender werden immer voller und die Zeit immer knapper. Niemand hat mehr die Geduld ewig am Gepäckband zu warten. Die Menschen reisen heute leicht, wollen aber gleichzeitig nicht auf guten Geschmack verzichten. Der Koffer ist längst nicht mehr nur Mittel zum Zweck, er ist Accessoire und modisches Statement. Darum haben wir bei den Koffern von VOCIER großen Wert auf Design gelegt.

Wie häufig sind Sie im Monat unterwegs?

Nicht mehr so oft wie früher. Momentan fliege ich nur noch drei- oder viermal im Monat.  

Die Geschäftswelt wird immer lässiger: Wie wichtig ist der Anzug heute noch?

Lässiger ja, aber nicht nachlässig. Der Anzug wird immer ein zentrales Kleidungsstück in vielen Branchen bleiben. Vielleicht trägt man ihn nicht mehr mit strenger Krawatte und polierten Budapestern, sondern kombiniert ihn mit einer Jeans und legeren Schuhen, trotzdem bleibt der Anzug auch in Zukunft das, was er schon immer war: Ein Ausdruck von Seriosität und gutem Stil.

Was sollte das moderne Gepäck der Zukunft alles können?

Das Gepäck der Zukunft sollte das Reisen erleichtern und lange halten. Ich persönlich sehe den Fokus darum auf zeitlosem Design und einem Funktionalitätskonzept, das nicht innerhalb von drei Monaten wieder überholt ist. 

Wie soll es mit VOCIER in den nächsten Jahren weitergehen?

Wir arbeiten gerade an neuen Produktentwicklungen und weiteren Accessoires, die perfekt auf unsere Gepäckstücke abgestimmt sind.

Wo gibt es VOCIER zu kaufen?

In den besten Kaufhäusern der Welt. Aktuell sind unsere Kunden das Harrods in London, Barneys New York in Japan und die KaDeWe Group in Deutschland. Und natürlich in unserem Onlineshop.

 

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