Büro der Zukunft

Das Büro der Zukunft: Smart und vernetzt

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Wie wir das Büro der Zukunft aussehen? Klar ist eines: Schreibtische mit PC und wackeligem Bürostuhl wird es wohl nur noch in Versicherungszweigstellen oder mittelgroßen Medienunternehmen geben, die die Digitalisierung verschlafen haben. Die neuen Büros 2.0 aber sind eher Begegnungsstätten. Den einen Arbeitsplatz wird es nicht mehr geben. 

Es wird smart…

Das Büro der Zukunft ist smart – und hat nichts mehr mit den grauen, funktionalen Räumlichkeiten zu tun, in denen bestenfalls eine Grünpflanze steht und in denen jeder Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz hat. Stattdessen stellen immer mehr Unternehmen bereits jetzt auf mobile Raumkonzepte um. Hier entscheidet weder die Stellung noch die Abteilung darüber, wo man gerade arbeitet, sondern die Aufgabe und die Bedürfnisse: Einzelzellen für konzentrierte Alleinarbeiter oder Vieltelefonierer, Teamspaces für Besprechungen, Lounges für entspanntes Brainstorming. Mit Hilfe von Apps oder Tablets können Nutzer:innen dann beispielsweise sehen, welche Räume für welche zu bewältigenden Arbeiten am besten geeignet sind und welche davon wiederum gerade frei sind. Zudem sollen einzelne Büros und Räume via integrierter Sensoren miteinander vernetzt werden: „Ökosphäre“ nennt man das.

Büro der Zukunft

Statt feste Büros sollen die Arbeitsplätze auf die jeweilige Aufgabe ausgelegt sein.

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Es wird grün…

Auch Grünpflanzen ziehen immer mehr in die moderne Büroräumlichkeiten ein. Damit meinen wir nicht die eine traurige Yukka-Palme in der Ecke. Stattdessen geht es darum, viele Räume für Grün zu schaffen. Denn Pflanzen im Büro als Gestaltungselement pflegen die Atmosphäre und reinigen die Luft. Zudem hat die Farbe Grün eine beruhigende Wirkung auf Menschen und verbessert somit auch die Psychohygiene. Wunderbar eignen sich Monstera, die Efeutute, Kaktus oder ein Ficus Benjamini. Diese Pflanzen sind pflegeleicht und dennoch prachtvoll.

Büros der Zukunft mit Außenbereichen – ganz egal ob Dachterrasse oder Innenhof – setzen ebenfalls auf pflanzliche Gestaltung. So eignet sich die japanische Stechpalme beispielsweise hervorragend als Blick- und Schallschutz für entspannte Get-Together. Zudem sorgt die immergrüne Pflanze für einen beruhigenden Blickfang. Schnell wächst wiederum Bambus. Dadurch entsteht auch ein moderner, lichtdurchfluteter und leicht asiatischer Touch im Innenhof oder auf der Terrasse.

Das Büro der Zukunft kommt einem „entgegen“

Stundenlanges, gebeugtes Sitzen ist schlecht für unseren Rücken und für unsere Konzenttionsfähigkeit. Das ist mittlerweile bewiesen. Deswegen setzen immer mehr Büros auch auf Stehtische. Denn so kann die Energie mehr Fließen, Kreativität besser arbeiten. Schreibtische wiederum können sich automatisch an die Größe des jeweiligen Benutzers anpassen und ihn daran erinnern, sich regelmäßig zu bewegen.

Büro der Zukunft

Die Möbel im Büro der Zukunft kommen den Mitarbeiter "entgegen".

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Den einen Arbeitsplatz wird es also nicht mehr geben. Stattdessen sollen große, offene Raumkonzepte in Zukunft das Miteinander fördern. Ort für Arbeit, Ort für Soziales, Ort für Privates: Diese Grenzen sind nicht mehr so starr. Stattdessen kann eine Unternehmenskultur geschaffen werden, in der es leicht fällt, gut miteinander und dann wieder alleine zu arbeiten.

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Digitale Wandtafeln mit integrierten Touchscreen senden nach dem Meeting die Informationen direkt auf die Geräte der Mitarbeiter.

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Sicherheit ist ein wichtiger Punkt im Büro der Zukunft

Sicherheit ist ein entscheidender Aspekt für das Büro der Zukunft, und die Integration von Zutrittskontrolle für das Bürogebäude ist ein wichtiger Teil davon. Hier sind einige spezifische Aspekte, die in diese Sicherheitsstrategie einfließen können:

  1. Zutrittskontrollsysteme: Moderne Bürogebäude werden hochentwickelte Zutrittskontrollsysteme nutzen, die biometrische Identifikation, RFID-Karten oder Smartphone-Apps verwenden, um den Zugang zu verschiedenen Bereichen des Gebäudes zu regeln. Diese Systeme bieten ein hohes Maß an Sicherheit und ermöglichen es den Unternehmen, den Zugriff auf sensible Bereiche zu beschränken.
  2. Videoüberwachung: Überwachungskameras spielen eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Bürogebäudes. Strategisch platzierte Kameras können dazu beitragen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen, Eindringlinge abzuschrecken und im Falle eines Vorfalls Beweismittel bereitzustellen.
  3. Sicherheitspersonal: Zusätzlich zu technologischen Sicherheitsmaßnahmen können Unternehmen auch Sicherheitspersonal einsetzen, um das Bürogebäude zu überwachen und auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren. Gut ausgebildetes Sicherheitspersonal kann dazu beitragen, ein Gefühl der Sicherheit für Mitarbeiter und Besucher zu schaffen.
  4. Cyber-Sicherheit: Neben physischen Sicherheitsmaßnahmen ist es auch wichtig, die digitale Sicherheit zu gewährleisten. Büros werden fortschrittliche Cyber-Sicherheitslösungen implementieren, um sich vor Cyber-Angriffen, Datenlecks und anderen digitalen Bedrohungen zu schützen. Dies umfasst Firewalls, Verschlüsselungstechnologien, regelmäßige Sicherheitsupdates und Schulungen für Mitarbeiter zur Sensibilisierung für Cyber-Sicherheit.
  5. Notfallplanung und -vorbereitung: Bürogebäude der Zukunft werden umfassende Notfallpläne und -vorbereitungen haben, um auf verschiedene Krisensituationen wie Naturkatastrophen, Brände, medizinische Notfälle oder Sicherheitsvorfälle angemessen reagieren zu können. Dies umfasst die Schulung der Mitarbeiter, regelmäßige Notfallübungen und die Bereitstellung von Ressourcen zur Unterstützung im Notfall.

Vernetztes Arbeiten im Büro der Zukunft

Dabei ist das Herzstück im Büro der Zukunft, Technik und Technologie. Alles ist vernetzt. Von Tablet-PCs in unterschiedlichen Ausführungen bis hin zu digitalen Wandtafeln, die es ermöglichen, die Inhalte nach Abschluss eines Meetings automatisch auf die PC’s und Laptops der Teilnehmer zu spielen.

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Eine loungige Atmosphäre ermuntert zum Wohlfühlen und zum kreativen Brainstormen bietet dieser Teil des Büros der Zukunft.

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Das Home Office nimmt Einzug. Die globale Pandemie hat gezeigt, wie agil Unternehmen auch auf „Remote Arbeiten“ reagieren können. Mitarbeiter:innen steht es also mittlerweile und auch weiterhin frei, ob sie das Büro der Zukunft nutzen werden. Oder ob sie lieber zu Hause konzentriert arbeiten.

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Für konzentriertes Arbeiten bietet das Büro der Zukunft Rückzugsmöglichkeiten.

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