Büro der Zukunft

Das Büro der Zukunft: Smart und vernetzt

© Steelcase

Wie wir das Büro der Zukunft aussehen? Microsoft und der Traditions-Büromöbelhersteller Steelcase aus Michigan haben Mitte März 2017 eine neue Kooperation verkündet, die eine Vorstellung des Büros der Zukunft geben. Bei den „Creative Work Spaces“ handelt es sich um  Büro-Ökosphären mit optimierten Arbeitsumgebungen – in denen die Produkte von Microsoft teils in Wänden und Tischen integriert sind.

Das Büro der Zukunft ist smart – und hat nichts mehr mit den grauen, funktionalen Räumlichkeiten zu tun, in denen bestenfalls eine Grünpflanze steht und in denen jeder Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz hat. Stattdessen stellen immer mehr Unternehmen bereits jetzt auf mobile Raumkonzepte um. Hier entscheidet weder die Stellung noch die Abteilung darüber, wo man gerade arbeitet, sondern die Aufgabe und die Bedürfnisse: Einzelzellen für konzentrierte Alleinarbeiter oder Vieltelefonierer, Teamspaces für Besprechungen, Lounges für entspanntes Brainstorming. Mit Hilfe einer App können Nutzer sehen, welche Räume für welche zu bewältigenden Arbeiten am besten geeignet sind und welche davon wiederum gerade frei sind. Zudem sollen einzelne Büros und Räume via integrierter Sensoren miteinander vernetzt werden: „Ökosphäre“ nennt man das.

Büro der Zukunft

Statt feste Büros sollen die Arbeitsplätze auf die jeweilige Aufgabe ausgelegt sein.

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Das Büro der Zukunft kommt einem „entgegen“

„Wir brauchen Räume, die unterschiedliche Arten von Arbeit unterstützen“, erklärt Chris Congdon, Director of Global Research Communications bei Steelcase gegenüber dem Manager Magazin und ergänzt: „Wichtig ist, dass auch die Haltung variieren kann, dass man auch im Stehen arbeiten kann, um die Energie am Fließen zu halten.“ Schreibtische wiederum sollen sich automatisch an die Größe des jeweiligen Benutzers anpassen und ihn daran erinnern, sich regelmäßig zu bewegen.

Büro der Zukunft

Die Möbel im Büro der Zukunft kommen den Mitarbeiter "entgegen".

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Ein anderer Bereich im Büro der Zukunft wiederum, genannt Focus Studio, ist ablenkungsarm gehalten. Hier soll konzentriertes Arbeiten optimal unterstützt würden. Weitere Räume wiederum fördern die Arbeit in größeren Gruppen: „So kann man eine Unternehmenskultur schaffen, in der es leicht fällt, gut miteinander und dann wieder alleine zu arbeiten“, sagt Congdon.

Büro der Zukunft

Digitale Wandtafeln mit integrierten Touchscreen senden nach dem Meeting die Informationen direkt auf die Geräte der Mitarbeiter.

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Vernetztes Arbeiten im Büro der Zukunft

Dabei ist das Herzstück im Büro der Zukunft, wie es Microsoft und Steelcase entwickelte, die Surface-Technik aus dem Hause Microsoft: Von Tablet-PCs in unterschiedlichen Ausführungen bis hin zu digitalen Wandtafeln, die es ermöglichen, die Inhalte nach Abschluss eines Meetings automatisch auf die PC’s und Laptops der Teilnehmer zu spielen.

Büro der Zukunft

Eine loungige Atmosphäre ermuntert zum Wohlfühlen und zum kreativen Brainstormen bietet dieser Teil des Büros der Zukunft.

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„Wir haben gemerkt, dass wir eine andere Herangehensweise brauchen, wenn wir den Microsoft Surface Hub verkaufen wollen“, begründet Julia Atalla, Senior Director Surface Commercial Marketing bei Microsoft, die Kooperation mit dem Möbelhersteller gegenüber dem Manager Magazin. „Im Gespräch mit unseren Kunden haben wir begriffen, dass es weniger darum geht, ein Stück Technik zu verkaufen, als vielmehr darum, eine Arbeitsweise zu vermitteln.“ In Deutschland wird das Raumkonzept von Microsoft und Steelcase ab Sommer vermarktet.

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Für konzentriertes Arbeiten bietet das Büro der Zukunft Rückzugsmöglichkeiten.

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