Wandern, am Strand liegen, Sehenswürdigkeiten abklappern – so stellen sich die meisten Reisenden ihren Urlaub vor. Doch seit immer mehr Staaten Cannabis legalisieren, boomt ein neuer Trend: Cannabis-Tourismus. Was vor wenigen Jahren noch ein riskanter Deal in dunklen Gassen war, ist 2025 ein Markt mit lizenzierten Dispensaries, 420-Hotels und geführten „High Walks“. Vom Pionier Colorado bis zu den brandneuen Cannabis-Social-Clubs in Deutschland – hier kommen die spannendsten Reiseziele für eure nächste „grüne“ Auszeit.
Gut vorbereitet reisen
Ob Berliner Club-Abend, Strand-Chillout in Thailand oder Edible-Tasting in Vancouver – das passende Zubehör entscheidet über den Genuss. Packt deshalb ein Päckchen Gizeh Aktivkohlefilter ein: Die Aktivkohle filtert Krümel und einen Großteil der Schadstoffe, kühlt den Rauch ab und lässt Terpene unverfälscht durchschmecken – ideal für sanfte Züge unter Palmen oder auf dem heimischen Balkon.
Denver
Im US-Bundesstaat Colorado ist Cannabis bereits seit 2012 legal. In Denver haben sich seither Kochkurse für Hasch-Brownies, 420-Skiurlaube in den Rockies und Kunst-Workshops etabliert, bei denen ihr erst einen Joint raucht und dann die Leinwand erobert. Die Tourenanbieter führen Besucher außerdem durch riesige Indoor-Growanlagen – Souvenir-Selfie garantiert!
Vancouver
Kanada legalisierte 2018 landesweit. In Vancouver reihen sich mehr als zwanzig Dispensaries aneinander, die alles bieten – von Frucht-Sorten wie „Sweet Tooth“ bis zu konzentrierten Rosin-Dabs. Geführte City-Touren erklären die Cannabis-Kultur, verraten die besten Shopping-Spots und enden oft im Sonnenuntergang am English Bay Beach.
Kingston
Auf Bob Marleys Spuren: In Jamaika bleibt der Konsum formal medizinisch. Touristen unterschreiben einfach eine Eigenerklärung oder legen ein kurzes Attest vor, zahlen ein paar Euro Gebühr – und schon steht der staatlichen Erlaubnis nichts im Weg. Raucht aber lieber privat, denn öffentlich drohen nach wie vor Bußgelder.
Las Vegas
Sin City hat seine XXL-Dispensaries auf Reservatsboden weiter ausgebaut und lockt mit dem Cannabis-Museum, wo die größte Bong der Welt steht. 420-Touren kombinieren Indoor-Plantagen, Street-Art und Strip-Lichtermeer – alles natürlich „highly“ Instagram-tauglich.
Niederlande
Toleriert statt legal: „Kleine Mengen“ dürfen in Coffeeshops verkauft werden, doch der rechtliche Graubereich bleibt. Unser Tipp – statt Amsterdam lieber kleinere Städte erkunden: Haarlem, Utrecht oder Groningen bieten denselben Charme bei deutlich weniger Touri-Trubel.
Neue Hot-Spots 2025
Berlin
Seit dem Cannabisgesetz (CanG) dürfen Erwachsene bis zu 25 g besitzen; ab Juli 2024 können Cannabis-Social-Clubs mit bis zu 500 Mitgliedern gründen – perfekt für geführte „Kush & Kultur“-Walks durch Kreuzberg und Prenzlauer Berg.
Bangkok
Thailands De-Kriminalisierung von 2022 hat landesweit Tausende Shops hervorgebracht. Touristen (ab 20 J.) shoppen Blüten noch frei, müssen aber 2025 mit strengeren Regeln rechnen: öffentliches Rauchen bleibt tabu, für Blüten könnte bald ein ärztliches Kurzattest nötig sein.
Valletta
Malta war 2021 das erste EU-Land mit legalem Heimanbau (4 Pflanzen) und Social-Clubs. In der Hauptstadt laden mediterrane „420-Boat-Trips“ zum Sundowner-Joint auf offener See.
Luxemburg Stadt
Seit 2023 dürfen Erwachsene bis zu vier Pflanzen im Wohnzimmer züchten. Micro-Touren führen durch Grow-Shops, Hanf-Ateliers und das malerische Müllerthal – perfekt für einen entspannten Wochenendtrip
Kapstadt
Südafrikas Cannabis for Private Purposes Act (2024) öffnet die Tür für „Dagga-Farm-Stays“ zwischen Tafelberg und Garden Route – inklusive Ernte-Workshops und Braai-Grillabenden unterm Sternenhimmel.