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Checkliste für Sportreisende: Die besten Sportsbars zum Fußballgucken

© Foto von Amit Lahav auf Unsplash

Nicht alle Spiele müssen im Stadion verfolgt werden. Für viele Sportfans ist die richtige Bar der Ort, an dem die Reise ihren Höhepunkt erreicht. Manche Städte haben zwar ihre Arenen, aber genauso wichtig ist es, die Spiele live zu verfolgen, mitzufiebern und auch nach dem Abpfiff noch in der Bar zu verweilen. Diese Bars gehören einfach dazu, wie Fußball und andere Sportarten in Deutschland gefeiert werden. Egal, ob Sie durch Berlin, Köln oder München reisen – es macht einen großen Unterschied, zu wissen, wo Sie am Spielabend hingehen sollten.

Berlin 

Berlin hat eines der vielfältigsten Sportpublikums Deutschlands. Hertha BSC und Union Berlin haben treue Anhänger, und internationale Ligen runden das ganze Jahr über den Spielplan ab. In manchen Vierteln wie Friedrichshain und Mitte werden in den Bars oft Bundesliga- und Premier-League- oder NFL-Spiele parallel gezeigt.

Belushi’s am Alexanderplatz ist bekannt für seine Großbildleinwände und das gemischte Publikum aus Einheimischen und Touristen. Die FC Magnet Bar in Mitte hat eine feste Stammkundschaft, die sich bestens mit europäischem Fußball auskennt und in den Halbzeiten über Taktiken diskutiert. Berliner Sportbars sind oft Treffpunkte für verschiedene Fangruppen.

Diese Lokale wirken eher wie temporäre Clubhäuser als wie gemütliche Kneipen, in denen man etwas essen und das Spiel schauen kann. Es ist üblich, dass jemand während des Spiels auf sein Handy schaut, um Aufstellungen, Statistiken oder Quoten zu checken. Manche nehmen sogar noch während des Spiels an kleinen Online-Umfragen teil.

So läuft das heutzutage eben. Im Jahr 2026 gibt es zahlreiche Wettanbieter, bei denen die Spielstände und Quoten live aktualisiert werden. Allerdings funktionieren nicht alle Anbieter gleich und bieten nicht dieselben Funktionen. Reisende, die sich informieren möchten, verlassen sich daher auf eine aktuelle Übersicht über neue Wettanbieter 2026. Mithilfe solcher Quellen können sie die wettbewerbsfähigsten Quoten, Boni und weitere Angebote vergleichen.

Köln 

Der Spieltag in Köln hat seinen ganz eigenen Rhythmus. Die Fans des 1. FC Köln versammeln sich in der Altstadt und im Belgischen Viertel, bevor es zum RheinEnergieStadion geht. In den Bars wird Kölsch in kleinen Gläsern serviert, die sofort nachgefüllt werden, sobald sie leer sind.

Im Brauhaus Sion nahe dem Dom werden die wichtigsten Bundesliga- und Länderspiele auf Großbildleinwänden übertragen. Stammgäste stehen nah an der Bar, während sich die Besucher an den hinteren Tischen drängen. Die Gespräche wechseln innerhalb weniger Minuten von lokalen Nachrichten zu den Aufstellungen. Barney Vallely’s, ein Irish Pub unweit des Alten Marktes, zeigt Spiele der Premier League und der Champions League und zieht ein internationales Publikum an.

Reisende bemerken, wie schnell sie Teil der Gruppe werden. Eine gemeinsame Reaktion auf einen verschossenen Elfmeter kann das Eis schneller brechen als jede formelle Vorstellung. Das Personal weiß oft schon, welches Spiel die meisten Zuschauer anzieht, und passt die Sitzplätze frühzeitig an. Die Atmosphäre ist direkt und authentisch, der Fußball steht im Mittelpunkt.

München 

München pflegt eine ausgeprägte Fußballtradition. Die Spiele des FC Bayern prägen für viele Münchner den Wochenablauf, und in den Bars von Schwabing und Maxvorstadt werden sowohl nationale als auch europäische Partien übertragen. Rote Schals hängen an den Wänden, und signierte Trikots zieren die Bildschirme.

Das Stadion an der Schleißheimer Straße sticht durch seinen Fokus auf das Spiel selbst hervor. Mehrere Spiele können gleichzeitig auf verschiedenen Bildschirmen laufen. Gäste suchen sich ihren Platz aus und machen es sich vor dem Anpfiff mit einem Bier gemütlich. Das Sax, bekannt als Fanlokal des VfB Stuttgart, heißt an Bundesliga-Wochenenden auch Anhänger anderer Vereine willkommen.

Reisende erleben hier oft Gespräche über vergangene Endspiele oder historische Tore. Diskussionen über die Form der Mannschaften können sich bis in die Pause und das nächste Spiel hineinziehen. Der Ton bleibt sachlich, aber offen. Besucher, die die Vereinskultur respektieren, erfahren denselben Respekt zurück.

Hamburg

Hamburg blickt auf eine lange Fußballtradition zurück, die sich in den Spieltagsnächten widerspiegelt. Die Fans verteilen sich schon früh in der ganzen Stadt und suchen sich vor dem Anpfiff ihre besten Plätze. Die Bars reichen von urigen, traditionellen Pubs bis hin zu Lokalen, in denen man sich eher unterhält als schreit.

In der Nähe von Altona sticht der Titanic Irish Pub als einer der beliebtesten Treffpunkte für Fußballfans hervor. Auf mehreren Bildschirmen werden Spiele der Top-Ligen übertragen, und es gibt genügend Platz für Gruppen, die über Taktiken und vergangene Spiele diskutieren. Die Getränkeauswahl an der Bar ist vielfältig, und das Personal weiß in der Regel, was die Gäste sehen wollen.

Mitten in der Altstadt vereint das Zum Fleetenkieker traditionelle irische Pub-Atmosphäre mit Fußballabenden. Hier ist es früh voll, und die Fans desselben Teams bilden oft schon zur Halbzeit kleine Gruppen.

Im Viertel Ottensen bietet das Laundrette einen ganz anderen Rhythmus. Tagsüber ist es ein Café, aber vor dem Anpfiff ändert sich alles. Reisende und Einheimische sitzen an kleinen Tischen, checken Statistiken auf ihren Handys und tauschen Geschichten über Auswärtsspiele aus.

Düsseldorf 

Düsseldorf verbindet Fußball und geselliges Beisammensein auf ganz eigene Art. Die Innenstadt und die Altstadt füllen sich schon lange vor Anpfiff, und die einheimischen Fans machen oft Halt auf dem Weg zum Stadion. Einige Lokale stechen besonders hervor, da sie sich während der Spielübertragung zu echten Treffpunkten entwickeln.

Die Bar95 liegt in der Nähe des alten Fortuna-Düsseldorf-Stadions. An den Wänden hängen historische Mannschaftsfotos, Aufstellungen vergangener Saisons und Porträts lokaler Helden. Die Gespräche beginnen oft mit alten Spielen und gehen schnell in Prognosen für das heutige Spiel über. Die Wandmalereien und das dicke Holz verleihen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre, und das lokale Altbier vom Fass sorgt für gute Stimmung.

Nur wenige Schritte entfernt bietet McLaughlins ein ganz anderes Erlebnis. Hier werden mehrere Spiele gleichzeitig auf Großbildleinwänden gezeigt, und Fans verschiedener Vereine unterhalten sich angeregt über die Tore, als wären sie ein Team. An wichtigen Spieltagen läuft das Fernsehprogramm ohne Unterbrechung durch die Bundesliga und internationale Ligen.

In der Nähe der Rheinbahn-Linie U78 findet man die Trinkhalle und das Fortuna-Büdchen – kleine Kioske, an denen sich die einheimischen Fans vor ihrer Weiterreise treffen. Man sitzt draußen bei Getränken und kleinen Snacks und trifft Freunde, bevor man sich später unter die größere Menge mischt.

Worauf Reisende achten sollten

Eine gute Sportsbar zeichnet sich durch gute Bildschirme, guten Sound und Personal aus, das den Spielplan kennt. Auch die Lage ist wichtig. Bars in der Nähe von Stadien wie dem RheinEnergieStadion in Köln oder in der Nähe von Berliner Bahnhöfen sind Orte, an denen man Heim- und Auswärtsfans trifft.

Bei Topspielen lohnt es sich, früh da zu sein. Die Plätze für Champions-League-Spiele des FC Bayern München oder Berliner Derbys sind heiß begehrt. Es ist hilfreich zu wissen, welche Ligen in der Bar übertragen werden, da sich manche Bars auf deutschen Fußball konzentrieren, während andere NFL oder internationale Turniere zeigen.


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