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Hautpflege im Winter: Tipps, Do’s & Don’ts

© Photo by Tony Ross on Unsplash

Wenn es draußen klirrend kalt ist, es friert und schneit, hat die Haut mit tiefen Temperaturen zu kämpfen. Viele kennen das: Trockenheit, Juckreiz, Rötungen gehören dann oftmals zum täglichen Erscheinungsbild. Denn Kälte beansprucht die Haut. Umso wichtiger ist die richtige Hautpflege im Winter. Wir haben die besten Tipps, wie Sie mit entspannten und strahlenden Teint durch die kalte Jahreszeit kommen. 

Warum ist eine besondere Hautpflege im Winter nötig? 

Eigentlich ist nicht nur die kalte Temperatur “Schuld” daran, dass unsere Haut besondere Pflege braucht. Tatsächlich ist es der Wechsel zwischen warmer Heizungsluft und kalten Außentemperaturen. Die Luft drinnen und draußen ist also trockener. Das stellt unsere Haut vor große Herausforderungen. Dabei kommt es zu einem Feuchtigkeitsverlust in der Haut. Zudem ziehen sich bei Kälte die Blutgefäße zusammen, damit die Wärme im Inneren des Körpers gehalten wird. Dadurch kommt es zu einer gedrosselten Nährstoffzufuhr und weniger Sauerstoff. Der Stoffwechsel der Haut ist stark reduziert und die natürliche Schutzfunktion ist eingeschränkt.  

Die Folgen: 

  • unreinere Haut
  • sehr trockene Haut
  • Juckreiz 
  • Spannungsgefühl 
  • Rötungen
  • blasser, fahler Teint

Die richtige Hautpflege im Winter: Auf diese vier Tipps kommt es an

Es gibt ein paar grundlegende Do’s & Don’ts, die Sie einhalten können, um Ihre Haut gut geschützt durch die kalte Jahreszeit zu bringen. 

  1. Richtig duschen und baden
  2. Auf die richtige Pflege und den Schutz achten
  3. Für ein gutes Raumklima sorgen
  4. Ausreichend Flüssigkeitszufuhr von Innen 

#1: Richtig duschen und baden im Winter

Die richtige Hautpflege im Winter beginnt bei der Dusch- und Bade-Routine. Achten Sie darauf, dass Sie in der kalten Jahreszeit nur kurz und nicht zu heiß duschen bzw. baden. Denn zu hohe Temperaturen beanspruchen die Hautbarriere zusätzlich, es entzieht der Haut zusätzlich Fett. Die Wassertemperatur sollte möglichst nicht heißer als 35 Grad sein. Wenn möglich, können Sie auch mal einen Tag in der Woche gar nicht duschen, um der Haut dabei zu helfen, auf natürliche Art und Weise rückzufetten. Bei den Produkten empfehlen Hautärzt:innen vor allem pH-neutrale Seifen, Duschöle oder Duschlotionen. Damit am besten sparsam umgehen. 

#2: Auf die richtige Pflege und Schutz achten

Hautpflege im Winter ist meist reichhaltiger als die Pflege im Sommer. Denn gerade jetzt ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr von Feuchtigkeit zu achten und die Haut zugleich nicht zu stressen. Deswegen sind feuchtigkeitsspendende Lotionen und Hautcremes mit niedrig- und hochmolekularer Hyaluronsäure eine gute Idee, bestenfalls besitzt diese auch einen Sonnenschutz. Denn die allermeisten Menschen unterschätzen die UV-Belastung im Winter. Auch Cremes mit pflanzlichen Ölen, wie Argan, Linolsäure oder Sheabutter sind eine gute Wahl bei frostigen Temperaturen. Achten Sie aber darauf, dass das jeweilige Produkt für Ihren Hauttyp geeignet ist. Auf Produkte mit Alkohol (beispielsweise im Gesichtswasser) sollten Sie wiederum verzichten. Ebenso wie auf Fruchtsäure-Peelings. Die richtige Winter-Hautpflege ist meist besonders mild und verträglich. Verteilen Sie dabei die Creme nicht nur auf Gesicht, sondern auch auf dem Dekolleté – denn hier ist die Haut besonders dünn und pflegebedürftig. 

Gerade bei extremer Beanspruchung empfehlen Expert:innen die regelmäßige Anwendung von Gesichts- oder Tuchmasken. Letztere bestehen aus Cellulose, Baumwolle oder Viskose und sind mit hochkonzentriertem Wirkstoff-Serum getränkt. Das Tuch verhindert, dass die Inhaltsstoffe verdunsten, durch die entstehende Wärme öffnen sich die Poren und die Wirkstoffe können besonders gut aufgenommen werden. Eine wahre Wohltat bei gestresster Winterhaut. 

#3: Für ein gutes Raumklima sorgen

So kalt es draußen ist, so warm und kuschelig macht man es sich meist drinnen. Allerdings: Beheizte Räume sind oft genauso anstrengend für unsere Haut wie die Außentemperaturen. Denn die trockene Heizungsluft entzieht noch einmal mehr Feuchtigkeit. Deswegen sollten Sie auf ein gesundes Raumklima und auf eine Indoor-Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent achten. Wie Sie das anstellen? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können beispielsweise auf spezielle Luftbefeuchter setzen, die an den Heizkörpern befestigt werden. Oder Sie legen ein feuchtes Handtuch auf die Heizung. Auch eine Schale Wasser neben oder auf dem Heizkörper befeuchtet die Luft. Zudem helfen Pflanzen im Büro oder zu Hause dabei, die Feuchtigkeit an die Umwelt abzugeben und so ein gesundes Raumklima herzustellen. 

#4: Ausreichend Flüssigkeitszufuhr von Innen 

Zusätzlich ist es im Winter wichtig, die Haut von Innen mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Am besten Sie trinken, wie auch im Sommer, etwa zwei Liter am Tag. Das muss nicht nur stilles Wasser sein. Sie können auch ungesüßten Tee trinken, der hält gleichzeitig auch noch schön warm. Grüner Tee ist beispielsweise reich an Antioxidantien, was zusätzlich gut gegen einen fahlen Winterteint ist – und enthält natürliche Wachmacher. So kommen Sie gleich auch noch fit und gut gelaunt durch die grauen, dunklen Tage.

Hautpflege im Winter: Es ist gar nicht so schwer

Mit einem strahlenden Teint durch den Winter zu kommen, ist durchaus möglich. Wichtig ist nur, dass Sie ein wenig Selbstfürsorge betreiben, Ihre Haut richtig pflegen, nicht zu häufig heiß duschen und ein wenig auf das Raumklima achten. Wenn Sie dann noch die eine oder andere Tasse grünen Tee trinken, sieht man Ihnen die kalte Winterzeit gar nicht an. Versprochen. 

 


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