eigene Marke stärken

4 Möglichkeiten, Ihre eigen Marke zu stärken

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, was eine eigene Marke eigentlich ist. Als Personenmarke oder auch Personal Branding werden bestimmte Eigenschaften beschrieben, die mit einer Person in Verbindung gebracht werden. Wir alle kennen es von den großen Unternehmensmarken wie etwa Adidas oder Mercedes Benz. Bestimmte Assoziationen werden geweckt, sobald man an diese Marken denkt, etwa Qualität, Verlässlichkeit, Luxus oder was auch immer die jeweilige Marke ausstrahlen soll, genauso, wie man beim Gedanken an ein Online Casino Echtgeld und Gewinne im Kopf hat.

Menschen sind natürlich etwas anderes als Unternehmensmarken. Aber vielleicht wird es etwas klarer, wenn Sie an Personen wie Elon Musk, Paris Hilton oder Cristiano Ronaldo denken. All diese Prominenten vermarkten sich und verstehen es, in der Außenwelt ein bestimmtes Bild von sich zu erzeugen. Und die gute Nachricht ist: Sie müssen nicht prominent sein, um die eigene Marke stärken zu können.

Übertragen wir dies nun auf die Arbeitswelt und schauen einmal, wie dieses Personal Branding für Sie von nutzen sein kann. Zunächst ist zu verstehen, dass man bei der Kreation einer Personenmarke versucht, nach den eigenen Präferenzen eine “Geschichte” über sich selbst zu erzählen. Es wird ein Image erzeugt, um Sie als Experte oder Führungskraft, was auch immer auf Sie zutrifft, in einem bestimmten Bereich zu etablieren. Mit den Kunden oder Klienten wird somit eine Art der Kommunikation, der Verbindung hergestellt, die über die bloße Dienstleistung oder ein jeweiliges Produkt hinausgeht.

Eigene Marke stärken: Wer braucht eine persönliche Brand?

Eine Personenmarke ist für viele Menschen im beruflichen Umfeld wichtig. Besonders Freelancer, die projektbezogen arbeiten, sind davon abhängig, ein klares Angebot zu formulieren und Seriosität und Kompetenz auszustrahlen. Das Ziel ist es, auf potentielle Klienten einen guten Eindruck zu machen und sie zur Inanspruchnahme der angebotenen Leistung zu animieren. Eine starke persönliche Marke kann Kunden anziehen, was die eigene Notwendigkeit zur Akquise verringert.

Aber auch für Inhaber von Unternehmen kann es durchaus förderlich sein, mit Personal Branding zu arbeiten. Für viele Menschen ist es wichtig, einem Unternehmen ein Gesicht zuordnen zu können, das erzeugt Vertrauen. Denken wir an große Unternehmensleiter, wie es Steve Jobs war oder Elon Musk ist, wird klar, wie sehr die Unternehmensmarke mit der Person verbunden ist.

Aber auch Angestellte profitieren von einer persönlichen Marke. Wichtig wird dies, wenn zum Beispiel eine Beförderung angestrebt wird. Dabei sind drei Faktoren relevant. Zum einen muss natürlich die Leistung im Unternehmen stimmen, damit man überhaupt für einen höheren Posten in Frage kommt. Zum anderen zählen aber auch Image und die Wahrnehmung desselben innerhalb der Firma.

Das Image beschreibt, was andere Personen und Vorgesetzte im Unternehmen über Sie denken, dieses Image muss grundsätzlich auch im Betrieb wahrgenommen werden, damit es einen Effekt hat. Wenn einen in der Firma niemand kennt, wird es auch nicht zur Beförderung kommen.

Schauen wir auf die Grundlagen für den Aufbau einer persönlichen Marke.

Welche Geschichte wird erzählt?

Zur Bildung der eigenen Personenmarke müssen Sie sich darüber klar werden, wofür Sie stehen und wie Sie sich von der Konkurrenz absetzen wollen. Es geht also im Klartext darum, seine persönliche Marke selbst genau zu verstehen.

Dazu braucht es ein Markenziel, das beschreibt, was erreicht werden soll. Es kann zum Beispiel beruflicher Erfolg sein oder das Ziel ist, eine Dienstleistung oder ein Produkt voranzubringen.

Eigene Marke stärken: Festlegung der Werte

Es sollten zentrale Werte für die persönliche Marke festgelegt werden. Wofür möchten Sie stehen? Das können Werte sein wie Kreativität, Disziplin, Innovation oder Zuverlässigkeit. Es sollte ein Fokus auf etwa fünf wichtige Aspekte gelegt werden. Diese Werte definieren dann zentral das Image.

Fähigkeiten herausstellen und untermauern

Eine Marke muss dazu in der Lage sein, ihre Vorteile herauszustellen und den potentiellen Kunden Gründe liefern, an die Markenbotschaft und die versprochene Leistung zu glauben. Welche Fähigkeiten kann Ihre Marke also anbieten? Dabei geht es sowohl um Hard Skills, die anwendbare Dinge wie zum Beispiel Unternehmensberatung, Marketing, Schreiben oder Coaching darstellen, als auch um Soft Skills, womit Eigenschaften wie Motivation, Unabhängigkeit oder Stärke gemeint sein können.

Aber behaupten kann man vieles, daher ist es wichtig, die angepriesenen Fähigkeiten mit Fakten zu untermauern. Damit sind etwa Abschlüsse, Auszeichnungen, Qualifikationen oder Referenzen gemeint. Auch Arbeitsbeispiele können hilfreich sein. Diese Fähigkeiten und Fakten sollten in einer Liste gesammelt werden, damit diese schließlich präsentiert werden können.

Sichtbares Branding der persönlichen Marke

Auch für eine persönliche Marke sind sichtbare Elemente wie etwa ein Logo wichtig. Das kommt natürlich besonders bei der Gestaltung einer Webseite zum Tragen, wenn Sie sich für Farben, Schriftarten und andere visuelle Elemente entscheiden. Auch Freelancer verwenden ein Logo für die persönliche Marke. Es kann auf Visitenkarten, Briefpapier oder Webauftritten zum Zuge kommen. Natürlich sollten die Gestaltungselemente zu den vorher genannten Eigenschaften der Marke passen und den gewünschten Gesamteindruck verstärken.

Somit wird auch das eigene Auftreten zum Teil des Brandings. Auch die persönliche Garderobe, die Körperpflege, das Styling und Eigenarten in Gestus und Habitus sind wichtig und können auf das Gesamtkonzept der persönlichen Marke einzahlen.

Was stellt man dann mit der persönlichen Marke an?

Sichtbarkeit ist für jede Marke besonders wichtig. Natürlich spielt heutzutage das Internet die erste Geige. Also sollten Sie darauf achten, was online über Sie zu finden ist. Ein Check bei Google ist somit notwendig. Prüfen Sie, welche Bilder, Profile und weiteren Daten von Ihnen zu finden sind und nehmen Sie gegebenenfalls Änderungen vor. Auch soziale Netzwerke wie Facebook oder Profile bei LinkedIn und Xing sollten natürlich gepflegt werden.

Eine hohe und positive Sichtbarkeit ist wichtig, damit die persönliche Marke funktioniert. Die öffentlich sichtbaren Profile sollten die Werte der persönlichen Marke widerspiegeln. Ebenso ist natürlich bei Festangestellten das tägliche Auftreten im Unternehmen wichtig, um entsprechend der festgelegten Werte wahrgenommen zu werden. Es muss ein stimmiges Gesamtbild in allen Bereichen entstehen, um eine funktionierende persönliche Marke zu pflegen.

Auch das traditionelle Networking auf Events, Konferenzen und Ähnlichem ist nicht zu vernachlässigen. Suchen Sie das Gespräch und vernetzen Sie sich. Auch das kann die eigene Marke stärken.

Letztendlich ist es immer wichtig, eine persönliche Marke aufzubauen, die einem selbst auch tatsächlich entspricht. ber wenn man auf der Suche nach eigenen Inhalten ist, spricht natürlich nichts dagegen, sich bei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die man bewundert, eventuell sogar als Vorbild betrachtet oder die auf einem dem eigenen verwandten Feld große Leistungen erbracht haben, Anregungen einzuholen. Von Profis kann man schließlich eine Menge lernen.


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