selbstbewusst im Büro

Selbstbewusst im Büro auftreten: So wirken Sie souverän

Wer möchte nicht selbstbewusst im Büro auftreten? Wie Sie gelassen und selbstbewusst an Ihr Ziel kommen, verraten wir mit diesen alltagstauglichen Tipps. 

Generell gilt: Wer selbstbewusst im Büro auftritt, kann punkten, sich durchsetzen und kommt in der Regel schneller ans Ziel. Doch gerade weibliche Mitarbeiter*innen fühlen sich oftmals durch ihre männlichen Kollegen oder gar Vorgesetzten oftmals über den Mund gefahren. Toxische Männlichkeit oder auch Casual Sexism am Arbeitsplatz ist immer noch Alltag. Und das im 21. Jahrhundert. Wer diese Probleme kennt, dem legen wir ein paar smarte und alltagstaugliche Tipps nahe.

#1. Sagen Sie, was Sie denken

Ihre männlichen Kollegen halten es ja oftmals nicht anders. Gerade in Meetings mit anderen Kolleg*innen mögen Sie sich vielleicht ab und an zurückhalten – weil sie glauben, ihre Gedanken wären nicht zuträglich für das Endergebnis des Projekts. Vielleicht erscheinen Ihnen die Gedanken auch nicht wichtig genug? Legen Sie die falsche Scheu ab. Auch wenn manch eine Idee noch nicht komplett ausgereift ist, geben solche Randbemerkungen oftmals wichtige Impulse innerhalb des Meetings. Plus: Sie werden souveräner wahrgenommen, wenn Sie sich am Gespräch beteiligen.

#2. Entschuldigen Sie sich nicht!

Keine Frage: Wenn Sie einen Fehler begangen haben, dann sind Entschuldigungen angebracht. Sein Sie dennoch vorsichtig mit einer inflationären Verwendung des Wortes „Sorry“ oder „Verzeihung“ oder eben „Entschuldigung“. Denn: Nicht jedes Problem ist Ihre Schuld oder erfordert, dass Sie sich dafür entschuldigen. Wer hin und wieder die „Sorry not sorry“-Attitüde an den Büro-Alltag legt, wird auch ernster genommen.

#3. Tragen Sie Ihren Powersuit

Gerade, wenn ein wichtiges Meeting ansteht, ist Vorbereitung alles – auch in Sachen Dresscode und Outfit. Wählen Sie also am besten Ihr liebstes Kostüm für die wichtige Präsentation um 9:00 Uhr. Und auch das „Darunter“ ist ausschlaggebend für Ihr Auftreten. Gemeint sind feine Dessous oder schöne Unterwäsche unter dem Etui-Kleid, wie in einem Hunkermöller Beitrag empfohlen wird. Kein Witz. Fakt ist, dass schicke Wäsche unter dem Outfit ein enormes Potenzial mitbringt und gleichzeitig einen entscheidenden Einfluss auf das Selbstbewusstsein hat. Wer sich bereits am Morgen für den Lieblings-BH oder den hübschen Slip entscheidet, strahlt dieses Gefühl nach außen!

#4. Lernen Sie „Nein“ zu sagen

Es ist vollkommen okay, manchmal einfach „Nein“ zu sagen. Natürlich möchten wir alle als hilfsbereit wahrgenommen werden. Man möchte von den Kolleg*innen gemocht werden. Und dennoch sind Sie nicht alleine für das Glück des Unternehmens verantwortlich. Sie können nicht jede Aufgabe, die an Sie herangetragen werden, immer sofort erledigen. Und das wissen Ihre Kolleg*innen und Vorgesetzten. Das heißt, ein höfliches „Nein“ wird oftmals auch respektiert. Und nicht vergessen: Auch dabei muss keine Entschuldigung an die Absagen drangehängt werden.

#5. Betreibe Eigenmarketing

Glänzen Sie mit Ihren Leistungen und Stärken – und schütteln Sie falsche Bescheidenheit auch mal ab. Das hat noch nie jemanden weiter gebracht. Wenn Sie (einmal wieder) gute Arbeit geleistet haben, dann sollten Sie dies auch zeigen. Kommunizieren Sie ruhig den erfolgreichen Abschluss eines Projekts. Sagen Sie, wenn Sie eine Idee von Ihnen stammt. Setzen Sie Projektleiter in CC. Sol fallen Sie positiv bei anderen auf – und auch die Vorgesetzten haben Sie auf dem Radar.

Weitere Tipps, um selbstbewusst im Büro aufzutreten

  • Nehmen Sie Kritik nicht persönlich – natürlich kann es am Ego kratzen, versuchen Sie aber Kritik professionell zu verorten
  • Umgeben Sie sich mit Kolleg*innen, die das Vertrauen in Sie stärken. So haben Sie nicht das Gefühl, alleine darzustehen.
  • Vergleichen Sie sich nicht! Denn das richtet oft einfach nur einen enormen Schaden beim eigenen Selbstbewusstsein an.
  • Lachen Sie auch mal über sich selbst – und nehmen Sie den ganzen Arbeitsalltag einfach nicht so ernst. Das kommt meist auch bei anderen Kolleg*innen richtig gut an!
  • Erlauben Sie sich auch mal, Fehler zu machen. Entscheidend ist, dass Sie herausfinden, wie es dazu kam und daraus lernen.

 


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