besten Reisetipps fuer Japan

Die besten Reisetipps für Japan

Es ist einer meiner größten Sehnsuchtsorte gewesen: Japan! Und jetzt kann ich sagen – ich war tatsächlich dort. Meine Reise in das Land des Lächelns und der aufgehenden Sonne liegt hinter mir, und ich bin immer noch absolut begeistert von all den Eindrücken, der Kultur und der Herzlichkeit der Menschen. In den letzten Wochen habe ich das Land intensiv erlebt, viel gelernt und einige wertvolle Erfahrungen gesammelt. Genau diese möchte ich nun mit Euch teilen – hier sind meine wichtigsten Reisetipps für Japan… ✨

#1: Die Sprache Japanisch

Faszinierend und wahnsinnig anspruchsvoll: Ich rede, na klar, von der Sprache japanisch. Keine Sorge. Ihr müsst für eine Japanreise nicht unbedingt die Sprache beherrschen. Sinnvoll ist es dennoch, vorab ein wenig Japanisch online zu lernen. Der Grund: Es wirkt auf die Menschen dort besonders höflich, wenn man in ihrer Muttersprache zumindest die eine oder andere Kleinigkeit sagt. Doch wie soll man Online Japanisch lernen? Es gibt mittlerweile jede Menge Lehrerinnen und  Lehrer Japanisch, die ihr im Internet findet. Doch hier ist es ratsam, auf Qualität zu achten. Ich empfehle die Plattform Preply. Dort findet ihr die besten Lehrer für Japanisch-Privatunterricht. Dabei könnt ihr vorab

Deutsch: Japanisch
Hallo/Guten Tag: Kon’nichiwa
Auf Wiedersehen: Sayōnara
Ja/Nein: Hai/Iie
Bitte/Danke: Dōzo/Arigatō
Ich heiße…: Desu…
Hilfe: Tasukete
Ich spreche kein Japanisch: Nihongo ga hanashimasen
Die Rechnung, bitte: Okanjō onegai shimasu
Was kostet…?: Ikura desu ka?
Prost!: Kanpai!
Entschuldigung: Sumimasen
Eins/Zwei/Drei: Ichi/Ni/San

#2: Die beste Reisezeit nach Japan

Da Japan sechs verschiedene Klimazonen besitzt, solltet ihr Euch vorab über die beste Reisezeit informieren. Denn je nachdem, ob ihr nach Süd-, Zentral. oder Nord-Japan reist, solltet ihr Euch vorab mit dem Klima auseinandersetzen. Dass ich vor allem Zentral-Japan und die Region rund um Tokio bereisen möchte, steht für mich fest. Die schönste Zeit ist Frühling und Herbst. Im April und Mai sind die Temperaturen rund um 20 Grad. Zudem ist das die Zeit der aufblühenden Kirschblüte – was sehr eindrucksvoll ist. Wunderbar sind auch Oktober und November. Denn in dieser Jahreszeit färben sich die Blätter in ein buntes Kaleidoskop von Farben. Die Regenzeit (über den Sommer) ist wiederum zu Ende. Herrlich!

#3: Die wichtigsten Feiertage in Japan

Japan hat einige Feiertage. Hier eine Übersicht:

Neujahr: 1. Januar
Tag der Volljährigkeit: zweiter Montag im Januar
Staatsgründungsgedenktag: 11. Februar
Frühlingsanfang: 21. März
Tag des Grüns: 29. April
Verfassungsgedenktag: 3. Mai
Tag der Nation: 4. Mai
Kindertag: 5. Mai
Tag des Sports: zweiter Montag im Oktober
Kulturtag: 3. November
Tag der Arbeit: 23. November
Geburtstag des Kaisers: 23. Dezember

#4: Visum für Japan

Wer – wie ich – für zwei Wochen nach Japan reisen möchte, muss vorab kein Visum beantragen. Deutsche Touristen können bis zu 180 Tage im Land der aufgehenden Sonne beantragen – und zwar ganz ohne Visa. Beabsichtigt man nur 90 Tage in Japan zu bleiben erhält man am Flughafen eine Aufenthaltserlaubnis als „Temporary Visitor“ für zunächst 90 Tage. Dabei werden biometrische Daten erfasst. Also: Alles entspannt!

Wichtig: Ihr braucht selbstverständlich einen gültigen Reisepass. Empfohlen werden mindestens sechs Monate!

#5: Impfungen und Reiseapotheke für Japan

Impfungen für Japan

Keine Frage: Wenn man eine Übersicht an Reisetipps für Japan erstellt, sollten auch Infos rund um Impfungen enthalten sein. Falls ihr aus Europa anreist, sind aber für Touristen keine Impfungen für Japan vorgeschrieben. Generell sind Standard-Impfungen wie Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und B, Tollwut und Typhus aber immer eine gute Idee.

Plant ihr einen Langzeitaufenthalt, beispielsweise für eine Rundreise oder ein Studium, wird zu einer Impfung gegen Hepatitis B und Japanische Enzephalitis geraten. Smart ist es sicherlich, vorab einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren, wenn ihr Euch unsicher seid.

Reiseapotheke für Japan

Für meine Reise nach Japan packe ich die wichtigsten Medikamente ein – zwar bekommt man auch alles vor Ort. Doch wenn wirklich ein Krankheitsfall vorliegt, habt ihr womöglich keine Lust, mit Sprachbarrieren zu kämpfen – und irgendetwas dem Zufall zu überlassen. Denn die Beipackzettel der japanischen Medikamente sind nun einmal auf der Landessprache. Für Japan packe ich folgendes ein:

  • Nasenspray (immer im Handgepäck)
  • Sinupret
  • Hand-Desinfektionsgel (als Wasserersatz, da es oft – in den sehr sauberen Toiletten – keine Seife gibt)
  • Pflaster
  • Sonnencreme (unterschätzt die japanische Sonne nicht, auch nicht im Herbst)
  • Elektrolyt-Glucose-Pulver (falls ich bestimmte Lebensmittel nicht vertrage…)
  • Aspirin bzw. Ibuprofen (bei Kopfschmerzen von Sake 😉 )
  • Perenterol forte, Lopedium und Imodium akut (bei Durchfall)

#6: Luggage Transfer zwischen den Hotels

Ein echter Gamechanger für Eure Japanreise ist der sogenannte „Luggage Transfer“ (auch bekannt als Yamato Transport oder „TA-Q-BIN“). Gerade wenn ihr mehrere Städte besucht, lohnt es sich, das große Gepäck einfach von Hotel zu Hotel schicken zu lassen – statt es durch Bahnhöfe und Züge zu schleppen. In Japan funktioniert das unglaublich zuverlässig: Gebt Euren Koffer an der Rezeption ab, und er wartet meist schon am nächsten Tag im nächsten Hotel auf Euch.

Organisieren könnt ihr das direkt über Eure Unterkunft (fast alle Hotels helfen dabei) oder über Services wie Yamato. Ihr füllt ein Formular aus, gebt Zieladresse und Lieferdatum an – fertig. Für Euch bedeutet das: entspanntes Reisen nur mit Handgepäck, besonders praktisch bei häufigen Ortswechseln oder wenn ihr den Shinkansen nutzt.


#7: Buchungen über Plattformen wie Klook & Co.

Viele Attraktionen, Tickets oder auch Touren in Japan lassen sich mittlerweile bequem online buchen – und das solltet ihr unbedingt nutzen. Ein großer Vorteil: Viele offizielle japanische Websites sind nicht oder nur eingeschränkt auf Englisch verfügbar. Plattformen wie Klook, GetYourGuide oder KKday schaffen hier Abhilfe.

Dort könnt ihr beispielsweise Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten, Zugtickets, Flughafentransfers oder sogar SIM-Karten und Pocket WiFi vorab buchen. Das spart Zeit vor Ort und hilft, Sprachbarrieren zu umgehen. Zudem gibt es oft Kombi-Angebote oder Rabatte, die ihr direkt nutzen könnt. Gerade bei beliebten Attraktionen lohnt es sich, Tickets im Voraus zu sichern, um lange Warteschlangen zu vermeiden.


#8: Öffentliche Verkehrsmittel in Japan nutzen

Japans öffentliches Verkehrsnetz gehört zu den besten der Welt – pünktlich, sauber und hervorragend organisiert. Besonders praktisch ist der bereits erwähnte Shinkansen, mit dem ihr schnell und komfortabel zwischen Städten wie Tokio, Kyoto oder Osaka reisen könnt. Ergänzt wird das Ganze durch ein dichtes Netz aus Regionalzügen, U-Bahnen und Bussen.

Für Touristen lohnt sich häufig der Japan Rail Pass (je nach Reiseroute), der unbegrenzte Fahrten auf vielen Strecken ermöglicht. Auch IC-Karten wie Suica oder Pasmo machen das Reisen super einfach – einmal aufladen und kontaktlos durch Schranken gehen.

In abgelegeneren Regionen – etwa auf der Izu-Halbinsel – wird es mit öffentlichen Verkehrsmitteln etwas anspruchsvoller. Verbindungen sind seltener, und ihr müsst mehr Zeit einplanen oder umsteigen. Dennoch gilt: Mit etwas Planung kommt ihr auch dort problemlos ans Ziel. Alternativ können Mietwagen oder organisierte Transfers eine gute Ergänzung sein.


Photo by Clay Banks on Unsplash


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