okura Hotel Amsterdam

Okura Hotel Amsterdam: Japan meets Grachten

© PR / Okura Hotel Amsterdam

Gleich vier Michelin-Sterne vereint das Okura Hotel unter seinem 23 Stockwerke hohen Dach. Neben Gourmets schätzen auch Geschäftsreisende das Haus. Warum das so ist, hat unser Autor Christian Euler bei einem Besuch herausgefunden.

Im Januar dieses Jahres wurde das Okura Hotel in Amsterdam als erstes Hotel in den Niederlanden mit einem 5-Sterne-Superior-Rating versehen. 1971 eröffnet, ist es europaweit der einzige Ableger der japanischen Gruppe, die international mehr als 80 Luxushotels betreibt und aus einem Lebensmittelgeschäft erwachsen ist. Mehr als 300 Mitarbeiter gelten als Garant für größtmöglichen Komfort in dem Haus mit seinen 300 Zimmern und der mit 485 Quadratmeter umfassenden größten Suite der Benelux-Länder.

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Großzügig: Ein Executive Room im Okura Hotel Amsterdam.

© PR / Okura Hotel Amsterdam

Okura Hotel Amsterdam: Japanische Toilette und Nespresso

Business-Reisende schätzen die Nähe zum Geschäftsviertel und zum World Trade Centre Amsterdam und schätzen vor allem die Executive Zimmer mit japanischer Toilette und Nespresso-Maschine. Diese Gemächer liegen nicht nur in höheren Etagen, sondern gewähren zudem Einlass in die Lounge im 22. Stock, wo den Besuchern die zahllosen Kanäle und Brücken Amsterdams buchstäblich zu Füßen liegen.

Die Executive Lounge im Okura Hotel Amsterdam

Obwohl nicht besonders groß, ist die Executive Lounge ein Refugium der Ruhe, weil man sich häufig ganz alleine dort aufhält. Für noch mehr Privatsphäre gibt es ein privates Séparée für sechs Personen. Unprätentiös präsentiert sich das ‚Mini-Business-Center’, das aus einem Schreibtisches und einen Desktop-Computer nebst Drucker besteht. Neben diversen Softdrinks gibt es leider nur je einen Rot- und Weißwein. Unter den Bieren finden sich, wie könnte es anders sein, mit Asahi und Kirin zwei japanische Marken. Den Hunger zwischendurch, der allerdings nicht allzu groß sein sollte, stillen kleine Appetithappen wie Wraps, Sandwiches oder Suppen.

Ein herrlicher Panoramablick

Nicht nur gestresste Geschäftsreisende erholen sich im Nagomi-Spa (japanisch für „beruhigen“) von der Hektik des Alltags. Als Reminiszenz an die Konzernmutter aus Nippon gibt es neben klassischen Massagen spezielle Shiatsu- und Hanakasumi-Anwendungen. Für Tiefenentspannung sorgen Whirlpool, türkisches Dampfbad, Saunas und ein Schwimmbecken mit Jetstream.

Die japanischen Wurzeln spiegeln sich nicht nur im minimalistischen Design und dem Nagomi-Spa wider. Gleich zwei japanische Restaurants verwöhnen die Liebhaber der fernöstlichen Küche. Das ‚Yamazato’ mit seiner traditionellen Kaiseki-Küche erhielt bereits im Jahr 2002 seinen Stern – als erstes japanisches Restaurant in Europa. Im ebenfalls besternten ‚Sazanka’ werden Teppanyaki-Speisen auf einer heißen Platte vor den Besuchern zubereitet.

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Das Sternerestaurant Ciel Bleu im Okura Hotel Amsterdam.

© PR / Okura Hotel Amsterdam

Zwei Sterne leuchten über dem Okura Hotel Amsterdam

Gleich zwei Sterne leuchten im Gourmetrestaurant „Ciel Bleu“. Auch wenn dort der Himmel – anders als der Name nahelegt – nicht immer blau ist, begeistert neben den feinen kulinarischen Kreationen auch der Panoramablick auf die niederländische Hauptstadt. Küchenchef Onno Kokmeijer ist ein Könner, der schon mit 22 Jahren den vierten Platz bei der Weltmeisterschaft der Köche belegte und im zarten Alter von zehn Jahren wusste, was seine Berufung werden sollte. Wer den Tag mit einem Drink ausklingen lassen möchte, findet nebenan in der „Twenty Third Bar“ seine Insel der Seligen. Szenekenner zählen sie zu den Bars mit den besten Cocktails in den Niederlanden.


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