Baselworld 2017

Baselworld 2017: Vorschau auf die Luxusuhren

© Baselworld

Am 30. März 2017 endet die Baselworld 2017 wieder ihre Pforten. Es ist die wichtigste Uhrenmesse der Welt. Hier treffen sich die großen internationalen Luxusuhrenmarken, um den rund 150.000 Besuchern ihre Neuheiten zu präsentieren – und das oftmals auf spektakuläre Art und Weise. Wir verraten, welche Modelle auf der Baselworld 2017 besonders spannend waren…

Vorschau Basel 2017 | Connected Modular 45 Tag Heuer

© Tag Heuer

Baselworld 2017: Smarte Uhr von Tag Heuer

Smartwatches sind im Trend – auch bei den Luxusherstellern. Und so präsentiert auch Tag Heuer eine besondere Neuheit auf der Baselworld 2017: Die „Connected Modular 45“ soll die „smarteste Luxusuhr der Welt“ sein. Man kann sie entweder als Smartwatch oder als Mechanikuhr tragen. Ein cleveres Klippsystem des 45-Millimeter-Gehäuses erlaubt es, die beiden Uhrenmodule auszutauschen. Zudem kann der Zeitmesser individualisiert werden: Ob aus Gold, Titan oder Karbon, ob Armband oder Gehäuse – bis zu 56 verschiedene Variationen sind möglich. Die Smartwatch basiert auf Android 4.3+ oder iOS 8.2+, bietet 4 GB Speicherplatz und erlaubt neben Bluetooth, Wi-Fi, GPS auch NFC als Bezahlmethode. Ebenfalls verfügbar: Kalender, Alarm, Musik, SMS, Schrittzähler, zudem sind über 4000 Apps und 30 Zifferblätter Der Preis beginnt bei 18.500 Euro.


Muehle Glashütte Baselworld 2017

Baselworld 2017: Sportliches von Mühle-Glashütte

Die neue „Teutonia Sport I“ von Mühle-Glashütte ist deswegen eine besondere Neuheit auf der Baselworld 2017, da sie die Zeit für bestimmte Strecken messen; dank einer roten Tachymeter-Skala. Diese ermöglicht es, Geschwindigkeit in Kombination mit den Stopp-Funktionen zu ermitteln. Und damit die Uhrzeit auch gut abzulesen ist, wurde jede Menge Superluminova-Leuchtmittel eingesetzt. Ebenfalls erwähnenswert: Die Datumschnellkorrektur, die hohe Wasserdichtigkeit von 10 bar und das wasserresistente Leder-/Kautschukarmband. Preis: Aus Edelstahl mit 42,6 Millimeter Diagonale für 3390 Euro.


 

Baselworld 2017

© Tissot

Baselword: Tissot verbirgt eine Überraschung

Wenn auch im Design schlicht, so hat es die „Ballade“ von Tissot in sich: Denn in dem 41 Millimeter Gehäuse arbeitet ein automatisches Powermatic-Kaliber von Eta, das 80 Stunden hoch präzise Gangreserve bietet – dank seiner Siliziumspirale. Letzteres ist korrisionsfest und stoßsicher sowie gegen Magnetfelder unempfindlich und war bisher nur in hochpreisigen Luxusuhren verbaut. Tissot verlangt führ ihre „Ballade“ aber einen fairen Preis: Um die 1000 Euro.

Baselworld 2017

© Hamilton

Baselworld 2017: Hamilton und der Pandabär

Von Insider nennen das Design der Hamilton „Intra-Matic 68 Auto Chrono“ auch „Reverse Panda“. Und tatsächlich erinnert die Kombination aus hellen Totalisatoren auf schwarzem Zifferblatt ein wenig an das Gesicht eines Pandas. Bambusliebende Fellknäuel hin oder her: Die Neuauflage der „Intra-Matic 68 Auto Chrono“ kommt mit einem größeren Edelstahl-Gehäuse von 42 Millimeter Diagonale daher und besitzt eine gute Ablesbarkeit dank Leuchtmasse. Das Automatikwerk arbeitet zuverlässig 60 Stunden und wie es die Retro-Sprache gebietet, ist das Zifferblatt gewölbt. Begrenzt auf 1968 Stück. Preis: 1995 Euro.


Vorschau Basel 2017 | Flagship Heritage 60th Anniversary 1957-2017

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Baselworld 2017: Longines feiert einen Geburtstag

Bei der Schweizer Traditionsmarke Longines gibt es etwas zu feiern: Die erste Uhrikone des Hauses feiert 60. Jubiläum – Die Neuauflage trägt den Namen „Flagship Heritage 60th Anniversary 1957-2017“ und erinnert mit ihrem zurückgenommenen Design und ihrer eleganten Formensprache an die alten Zeiten der Luxusuhren. 38,5 Millimeter misst der Zeitmesser, so dass er sowohl für Herren als auch für Damen geeignet ist. Im Inneren arbeitet ein solides Automatikkaliber von. Die Edelstahl-Uhr ist auf 1957 Exemplar limitiert und auch als Gelb- oder Roségoldvariante erhältlich. Der Prei beginnt bei 1750 Euro.


Vorschau Basel 2017 | Speedmaster

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Baselworld 2017: Omegas Ikone wird 60

Und auch bei Omega gibt es etwas zu feiern: Die „Speedmaster“ wird dieses Jahr 60 Jahre alt. Dafür wird eine ganze Reihe neuer Modelle lanciert. Den Auftakt macht der „Speedmaster Racing Master Chronometer“. Hier wird die Formensprache des Vorgängers aus dem Jahre 1968 wieder aufgelegt. Damit die Ablesbarkeit erleichtert wird, wurden die Hilfszifferblätter vergrößert. Das Edelstahlgehäuse umfasst 44,25 Millimeter. Angetrieben wird die Uhr von einem manufaktureigenen Automatikkaliber 9900. Der Preis beginnt bei 7800 Euro.


Baselworld 2017 Hublot

© Hublot

Baselworld 2017: Hublot setzt auf Industrial-Style

Cool und markant kommt die neue „Big Bang Unico GMT“ von Hublot daher. Die Reiseuhr für Vielreisende ist mit ihren 45 Millimeter Diagonale mehr als ein Hingucker. Ein auffälliger Pfeilzeiger zeigt eine zweite Zeitzone an. Das aufgebrochene Zifferblatt ist jedoch der absolute Hingucker. Hinter dem Saphirglasboden treibt ein eigenes Manufakturkaliber mit 72-stündiger Gangautonomie die Zeit automatisch voran. Der Preis ist ebenso atemberaubend: 19.600 Euro für das Titan-Modell, 22.700 Euro für die schwarze Karbon-Ausführung.


Baselworld 2017 Neuheiten

© Angelus

Baselworld 2017: Angelus feiert das Totenfest

Die Schweizer Uhrenmarke Angelus hat sich einer extravaganten Designsprache verschrieben:  Designelementen verschrieben, die oft vom allgemeinen Verständnis einer Armbanduhr abweichen. Bereits die U10 Tourbillon Lumière vereinte den Retro- mit dem Industrial-Design auf ungewöhnliche Art und Weise. Auf Basis dieses Modells entwickelt Angelus nun die U10 Art Collection, eine Linie, in der das Konzept der U10 Tourbillon mit Motiven aus unterschiedlichen Kunstströmungen kombiniert werden soll. Als erste Uhr der außergewöhnlichen Modellreihe präsentiert die Schweizer Marke auf der Baselworld 2017 die U10 Tourbillon Calavera, die dem in Mexiko gefeierten Totenfest „Día de los Muertos“ gewidmet ist. Dank der Saphirglaswänden kann die Uhr von allen Seiten betrachtet werden. Das Handaufzugswerk speichert Energie für 90 Stunden. Limitiert auf 25 Stück. Preis: 108.000 Euro.


Chronoswiss Baselworld 2017

© Chronoswiss

Baselworld 2017: Shades of Grey bei Chronoswiss

Die Neuauflage der „Sirius Flying Regulator Jumping Hou“ von Chronoswiss überzeugt mit einem galvanisch grauen Guilloche-Zifferblatt. Überhaupt setzt die Uhrenmarke auf verschiedene Schattierungen von Grau – Shades of Grey – zu setzen. Das Automatikwerk im Inneren treibt dezentral die Minuten, separat die Sekunden und digital die Stunden voran. Angebunden wird das 40-Millimeter-Gehäuse aus Edelstahl mit einem Alligatorleder-Armband. Der Preis liegt bei 7460 Euro.


Baselworld 2017 Neuheiten Bell & Ross

© Baselworld 2017 Neuheiten Bell & Ross

Baselworld 2017: Bell & Ross präsentiert eine besondere Fliegeruhr

Die BR 03-92 Horolum hat eine für die Marke Bell & Ross eher besondere Farbgebung: Hellgrau vermengt sich mit  in grüner Leuchtmasse. Damit will die Fliegeruhrenmarke an den Asphalt und die nächtliche Beleuchtung von Landebahnen erinnern. Antrieb in dem kugelgestrahlten, 42 Millimeter großen Stahlgehäuse leistet ein Automatikwerk auf Eta Basis. Das Zifferblatt ist ebenfalls kugelgestrahlt und darüber hinaus zweilagig ausgeführt, um auf der unteren Ebene mehr Leuchtmasse auftragen zu können. Preis für die Fliegeruhr: 2.990 Euro.


Baselworld 2017

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Baselworld 2017: Go for Gold bei Carl F. Bucherer

Äußerst luxuriös mutet die neue „Manero Flyback“ von Carl F. Bucherer an. Das galvanisierte Zifferblatt besticht mit einem goldenen Champagnerton. Die Minuterie und die Chronographen-Anzeugen wiederum sind im dunkleren Goldton gehalten. Eingerahmt ist das Ganze von einem 43 Millimeter Rotgold-Gehäuse. Doch auch auf die inneren Werte kommt es bei Carl F. Bucherer an: Dort schwingt ein Automatikwerk mit Schaltradsteuerung und verfügt über eine Flyback-Funktion, die erlaubt auch Zwischenzeiten zu stoppen. Preis für das goldige Stück: 17.900 Euro.


Baselworld 2017

© Bulgari

Baselworld 2017: Bulgari für den Alltag

Die neue Octo Roma von Bulgari ist eine Herrenuhr für den Alltag. Ein neues Gehäuse mit weicheren Kanten macht die Uhr eleganter und modern. Das achteckige Edelstahl- oder Rotgoldgehäuse nimmt 41 Millimeter im Durchmesser ein und besitzt einen transparenten Boden für freie Sicht auf das Automatikwerk. Eine Datumsanzeige vervollständigt die Grundausstattung.  Bulgari bietet fünf Varianten der Dreizeigeruhr ab einem Verkaufspreis von 5.800 Euro.


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