Haarausfall bei Männern

Haarausfall bei Männern: Drei hilfreiche Tipps

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Mittel gegen Haarausfall bei Männern gibt es unzählige: Von Tabletten bis Tinkturen. Doch was hilft wirklich? Und was ist der letzte Ausweg? Wir stellen drei Tipps vor, die bei Haarausfall bei Männern helfen. 

Es sind deutliche Zahlen: 60 bis 80 Prozent der Männer in Europa sind von AGA (anlagebedingter Haarausfall) betroffen. Laut Statista leidet etwa ein Drittel der Deutschen geradezu unter zu wenig, zu dünnem oder gar keinem Haar. Schuld daran ist Dihydrotestosteron (DHT). Es wird vom Körper aus Testosteron gebildet, verkürzt die Wachstumsphase des Haares. Das Ergebnis: Die Haare werden dünner, die Haarwurzeln schrumpfen. Ob Koffein, Vitamine, grüner Tee oder bestimmte Kräuter: Frei verkäufliche Produkte haben meist ihre Grenzen. Auch drastischere Methoden, die gegen Haarausfall helfen sollen – beispielsweise eine Lasertherapie oder der Einsatz von Botox – sind wissenschaftlich nicht belegt.

Tipp #1: Minoxidil

Doch es gibt auch Hoffnung: So soll laut einen Studien der Wirkstoff Minoxidil bei Haarausfall. Ursprünglich handelt es sich dabei um einen Blutdrucksenker. Doch eine Nebenwirkung war vermehrtes Haarwachstum, woraufhin Forscher untersuchten, ob Minoxidil auch bei lokaler, äußerer Behandlung diesen Effekt zeigt. Der Effekt, so heißt es in einschlägigen Magazinen, sei nachweisbar. Und so gibt es Minoxidil als Präparat heutzutage rezeptfrei in der Apotheke – ob als Lösung oder als Schaum. 

Tipp #2: Finasterid 

Ein zweiter Wirkstoff heißt Finasterid. Auch hierbei handelt es sich um eine Substanz, die einst zu einem anderen Zweck entwickelt wurde – nämlich als Mittel gegen gutartige Prostatavergrößerung. Finasterid greift Hormonhaushalt des Körpers ein und verhindert, dass Testosteron in den haarschädlichen Botenstoff DHT umgewandelt wird. Der Effekt: Das Haarwachstum wird wieder angekurbelt wird. Die Wirksamkeit des Mittels ist gut belegt. So schwört beispielsweise US-Präsident Donald Trump auf Finasterid, was wiederum seine gelbe Haartolle erklärt. Allerdings birgt das Mittel auch zahlreiche Risiken – dazu zählen Libido-Verlust oder Potenzstörungen. Auch Männerbrüste können wachsen. Zudem kann die   Anzahl der Spermien in der Samenflüssigkeit sinken. Daher ist dieses Mittel nicht ratsam für junge Männer mit Kinderwunsch

Tipp #3: Haartransplantation

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp steht schon lange dazu, dass er sich die Haare hat transplantieren lassen. Er kann es sich ja auch leisten – denn so ein Eingriff ist nicht günstig. Im Durschnitt kostet eine Haartransplantation 5.000 Euro. 

Günstiger ist es da, eine modische Vollglatze zu tragen – oder mal mit einer Perücke zu experimentieren. Warum eigentlich nicht? Frauen experimentieren doch schon lange mit Zweithaar. Prominente Damen sowieso! Warum sollte das nicht einmal den Herren der Schöpfung zustehen? Die haben aufgrund ihrer genetischen Veranlagung zu Haarausfall ohnehin viel bessere Gründe.

Dabei muss man keine Sorge tragen, dass die Perücke zwangsweise künstlich aussieht. Die Zeiten des fiesen, schlecht angeklebten Toupés, das beim nächsten Windstoß wegfliegt, sind längst vorbei! Schon lange gibt es Online wie auch in Fachgeschäften elegante Echthaarperücken und -toupés, die optisch eine natürliche Haarstruktur gewährleisten – und gar nicht auffallen. Und noch einen weiteren Vorteil bieten diese qualitativ hochwertige Produkte: Sie sind in der Pflege und im Styling viel leichter zu handhaben, als das günstige Kunsthaar.


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