Kryptowährungen

Kryptowährungen: Diese Kryptowährungen sollten Sie kennen

Fast täglich liest man in den Nachrichten von Kryptowährungen über das ständige Steigen und Sinken des Bitcoins. Auch über neue Kryptowährungen wird oft kritisch, oft enthusiastisch berichtet. Wir zeigen Ihnen drei interessante und bekannte Kryptowährunge, die Sie kennen sollten. 

Zunächst einmal: Was sind Kryptowährungen?

Bei Kryptowährungen handelt es sich um digitale Währungen. Ähnlich, wie gängiges Bargeld – also ie herkömmliche Papierwährung, die wir kennen – können Kryptowährungen getauscht und gehandelt werden.  Das Besondere an diesen digitalen Währungen ist aber, dass sie außerhalb der Kontrolle finanzieller Institutionen und Regierungen.

Dabei gibt es eine Vielzahl an Kryptowährungen – die allesamt andere und teils einzigartige Merkmale und Anwendungsbereiche aufweisen. Drei besonders interessante stellen wir Ihnen weiter unten vor.

Doch vorab widmen wir uns noch dieser Frage…

Wie funktionieren Kryptowährungen?

Wir wissen also: Mit digitalen Währungen kann gehandelt werden. Beispielsweise können die Währungen über eine Börse verkauft und gekauft werden. Zudem kann die Währung in so genannten Dabei ist der Kryptowährungshandel dezentral aufgebaut. Das bedeutet im Klartext: Nicht eine Instanz, wie beispielsweise eine Regierung, bringt die digitale Währung in den Umlauf, sondern ein Netzwerk von Rechnern.

Das bedeutet: Im Gegensatz zu gängiger Papierwährung ist eine Kryptowährung eine digitale Eigentumsaufzeichnung. Diese wird in einer so genannten Blockchain gespeichert. Wenn ein Nutzer oder eine Nutzerin seine Einheiten an der digitalen Währung jemand anderes übertragen möchte, erfolgt dies über das digitale Wallet.

Bitcoin – Der Marktführer

Seit Jahren ist der Bitcoin unangefochten die Kryptowährungen mit der höchsten Marktkapitalisierung. Das liegt einerseits daran, dass der Bitcoin die älteste Kryptowährung ist. Im Jahr 2009 wurde der Bitcoin entwickelt und veröffentlicht. Viele Anleger finden den Bitcoin besonders interessant, da er auf 21 Millionen Stück begrenzt ist. Da inzwischen jedoch schon ein paar Nutzer ihre Passwörter, Wallets oder generell den Zugang zu ihren Bitcoins verloren haben, kann man davon ausgehen, dass es inzwischen sogar weniger als 19 Millionen verfügbare Bitcoins gibt. Diese Knappheit lockt natürlich Investoren, aber auch Händler und Spekulanten an. Inzwischen gibt es sogar Bitcoin-Handelsroboter wie Bitcoin Circuit, die automatisch mit Kryptowährungen handeln. Allerdings sollte man bei diesen Angeboten vorsichtig sein und sich vorher umfassend informieren. Das gilt sowohl für erfahrene, als auch unerfahrene Trader. 

Selbst große Finanzdienstleister wie Square, die Firma hinter der besonders in den USA viel genutzten Cash App, Mastercard, Visa und PayPal, haben angekündigt, ihren Kunden in Zukunft Bitcoin-Zahlungen und Bitcoin-Käufe anbieten zu wollen. 

Ethereum – Die fortschrittliche Nummer 2

Ethereum konnte sich nach seinem ICO 2014 relativ schnell als zweitgrößte Kryptowährung hinter Bitcoin etablieren. Im Gegensatz zu Bitcoin ist Ethereum unbegrenzt, es gibt also keine maximale Anzahl an ETH. Die Blockchain von Ethereum ist so fortschrittlich, dass viele neue Kryptowährungen die Ethereum-Blockchain nutzen. Besonders zukunftsorientiert sind die vielen möglichen Transaktionen pro Minute und die Fähigkeit, sogenannte Smart Contracts und dApps (dezentrale Apps) zu programmieren. Im Gegensatz zu Bitcoin hat Ethereum dadurch deutlich mehr Anwendungsgebiete und ist für IT-Unternehmen sowie die Privatwirtschaft interessanter. Allerdings sehen viele Anleger Bitcoin als besseres Investment an, da es eine maximale Anzahl Bitcoins gibt, während Ethereum unbegrenzt ist. Dennoch konnte Ethereum im letzten Jahr mit einem Anstieg von circa 770 % deutlich stärker als Bitcoin zulegen, der circa 330 % zulegte (Stand September 2021). 

Cardano – Der Neue

Wirklich neu ist Cardano zwar nicht, aber im Verhältnis zu Bitcoin und Ethereum ist Cardano dann doch noch eine relativ junge Kryptowährung. Im Jahr 2015 wurde Cardano von Ethereum-Mitgründer Charles Hoskinson gestartet und stieg seitdem auf eine Marktkapitalisierung von über 60 Milliarden Euro. Allein im letzten Jahr stieg Cardano über 2400 % (Stand September 2021) und ist damit eines der lukrativsten Kryptoinvestments des letzten Jahres. Aber woher kommt der Cardano-Hype? Cardano hat es sich als Ziel gesetzt, bekannte Probleme herkömmlicher Kryptowährungen wissenschaftlich zu analysieren und zu lösen. Dabei legt Cardano betont Wert darauf, transparent und wissenschaftlich vorzugehen. Auch die Zusammenarbeit mit Regulatoren und Institutionen sieht die Cardano Foundation als wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit an. Die Cardano Foundation ist als gemeinnützige Organisation in der Schweiz registriert. 

Kritiker werfen Cardano vor, den Zweck einer Kryptowährung, den sie in der Unabhängigkeit von Banken, Regulatoren und Institutionen sehen, durch die Zusammenarbeit mit Regulatoren zu verfehlen. Allerdings sehen Befürworter Cardanos genau darin eine Stärke. Die Regierungen werden nämlich keinen Anreiz haben, Cardano zu verbieten oder zu regulieren, wenn Cardano ein wertvoller Partner ist, der einer Zusammenarbeit offen gegenübersteht. 


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