Matthias Schweighöfer

3 Fragen an… Matthias Schweighöfer

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Zu Recht wird Matthias Schweighöfer (geb. am 11. März 1981)als Multitalent bezeichnet: Der deutsche Schauspieler ist nicht nur Drehbuchautor, Regisseur sowie Produzent, sondern auch ein Geschäftsmann par excellance. Denn was viele nicht wissen: Matthias Schweighöfer ist Gründer und Mitgesellschafter der Produktionsfirma „Pantaleon Film“ und Inhaber eines eigenen Modelabels „German Garment“, das er seit 2009 mit zwei Kollegen und dem Designer Kilian Kerner leitet. Den Spagat zwischen Künstler und Businessman stemmt Schweighöfer mit charmantem Ehrgeiz. Das bedeutet nicht nur Verantwortung für sich selbst zu tragen und die eigenen Karriereziele im Auge zu haben, sondern auch die Belange der Mitarbeiter, Kollegen und Geldgeber wahrzunehmen. Seine ungewöhnlich erfolgreiche Künstlertätigkeit mit Unternehmergeist und seinem ausgeprägten Familiensinn zu verbinden, stellt ihn vor bewusst eingegangene Herausforderungen. Entsprechend viel ist der Schauspieler und Unternehmer auf Reisen – ob mit dem Flugzeug oder dem Zug. THE FREQUENT TRAVELLER beantwortet Matthias Schweighöfer drei Fragen…

Erinnern Sie sich an Ihre erste Flugerfahrung?

Oh ja, ich war damals 17 Jahre alt und durfte in den Ferien nach Barcelona fliegen, in das Haus eines Schulfreundes. Mir war recht mulmig zumute,  mich allein am Flughafen in einer fremden Stadt in einem fremden Land zurechtzufinden. Ein Handy, um gegebenenfalls nach Rat zu fragen, war damals noch kein Thema. Die Flugerfahrung selbst war spannend und problemlos.

Haben Sie einen Vielfliegerstatus?

Den habe ich nicht. Mir persönlich ist er auch nicht so wichtig. Ich wechsle die Airlines jeweils nach praktischen Erwägungen: Wer bringt mich zum gewünschten Zeitpunkt am schnellsten an den Zielort? Und ich benutze auch viele alternative Verkehrsmittel. Zwischen Berlin und Hamburg gibt es beispielsweise keine Flugverbindung. Da ist der Non-Stop Zug ideal.

Wo ist Ihr Lieblingsziel?

Ich mag Berlin. In Berlin bin ich eher klassisch als hip unterwegs. Ich finde die gewaltigen, historischen Bauten der Stadt großartig. Der Berliner Dom und die Museumsinsel sind klasse.

Ich düse mit dem Auto durch die Stadt – ein Genuss für mich. Aber auch ein Spaziergang an der Spree ist erlebnisreich und mein Favorit.  Ein Dinner mit anschließendem Drink bis hin zum Döner am Rosenthaler Platz kurz vor Sonnenaufgang faszinieren mich.

Ich schätze in Berlin die enorme Vielfalt. Es gibt immer jemanden zu sehen und jeden anzutreffen – man kann sich aber auch zurückziehen.  Oder aber man stürzt sich ins Getümmel. Auch gut: Schon nach wenigen Minuten lässt man den Stau und Lärm der Großstadt hinter sich und steht mitten in der Natur, an einer Pferdekoppel oder füttert Enten am See.

 

 


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