Premier League Vereine Einwegplastik

Immer mehr Premier League Vereine verzichten zum Wohle der Umwelt auf Einwegplastik

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Die Diskussion um Plastikmüll ist, besonders in den höher entwickelten Staaten der Welt, allgegenwärtig. Sei es das Verbot von Plastiktüten im Einzelhandel oder der aktuelle Gesetzesentwurf, der vorsieht, Plastikstrohhalme zu verbieten – es tut sich was. Die aktuelle Entwicklung ist sehr lobenswert, da Plastikmüll schon überall auf der Welt zu finden ist und nach und nach den Planeten kontaminiert.

Vermeidung von Plastikmüll als eine der großen Aufgaben des 21. Jahrhunderts 

Auch im Fußball setzen sich immer mehr Vereine für einen nachhaltigeren Umgang mit Plastik ein. Dies ist besonders lobenswert, da die Vereine nicht nur ein großer Verbraucher von Einwegplastik sind, sondern auch eine Vorbildfunktion für ihre Fans und junge Fußballer einnehmen. Hoffentlich färbt diese Einstellung nach und nach auf Fans und Jugendfußballer ab, da die Vermeidung von Plastikabfällen zu einer der großen und wichtigen Aufgaben des 21. Jahrhunderts werden könnte. Um sich das Problem vor Augen zu führen, sei gesagt, dass sich in den großen Weltmeeren schon sehr viel Plastikmüll befindet, der großen negativen Einfluss auf Flora und Fauna hat. Eine der größten kontaminierten Flächen der Ozeane ist der „Great Pacific Garbage Patch“, dessen Ausmaße inzwischen mit 1,6 Millionen Quadratmetern mehr als die vierfache Fläche der Bundesrepublik einnehmen. Forscher schätzen, dass alleine dieser Bereich etwa 6.400 Tonnen Plastik enthält.

Premier League arbeitet mit Sky Ocean Rescue

So ist es mehr als notwendig, dass auch immer mehr Premier League Clubs nachhaltig denken. Die Vereine versuchen, in Zusammenarbeit mit Sky Ocean Rescue, die Nutzung von Einwegplastik stark einzuschränken. Besonders die Zusammenarbeit mit Vereinen, die wegen ihrer aktuell guten Leistungen und ihrer Tradition große Strahlkraft haben, ist sehr wichtig, da so das Anliegen größeres Gehör findet.

Schwierigkeiten in der Umsetzung

Für alle Fußballvereine ist es sicher nicht einfach, auf Einwegplastik zu verzichten. Besonders die Plastikbecher, aus denen jede Woche Tausende Liter Bier und Softdrinks getrunken werden, stellen ein Problem dar. Als Einwegbecher werden sie von den Fans meist auf den Plätzen zurückgelassen und landen somit im Müll. Als Mehrwegbecher sind sie zwar viel umweltfreundlicher, allerdings müssen sie auch massiver konstruiert sein, um mehrmals genutzt werden zu können, was sie zu Wurfgeschossen für Fans machen könnte. 

Neue Materialien und Pfandsystem

So muss die Forschung weiter daran arbeiten, Becher aus Material zu entwickeln, die entweder biologisch abbaubar sind oder leicht und gleichzeitig sehr strapazierbar sind. Schon jetzt sind in den meisten Stadien Pfandsysteme etabliert, allerdings werden von den Mehrwegbechern noch viel zu viele weggeworfen. Idealerweise gibt es bald Mehrwegbecher, die sehr strapazierbar und aus biologisch abbaubaren Materialien sind. Die Herstellung dieser Becher wird anfangs sicher teuer sein, den Planeten aber nachhaltig schonen. So würde der Fußball einen großen Beitrag leisten, die Ressourcen der Erde nachhaltig zu schonen.


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