Haarausfall was hilft

Haarausfall bei Männern: Keine Panik – das hilft!

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Gerade im Business Alltag ist ein gepflegtes Auftreten von enormer Wichtigkeit. Besonders potent und zugleich vertrauensvoll wirken dabei Geschäftsmänner mit attraktivem Haupthaar. Doch was tun, wenn das Haar schwindet? Wir klären auf…

Haarbüschel in der Bürste haben schon so manchem Mann den Schweiß auf die höher werdende Stirn getrieben. Die Hälfte der Männer über 20 Jahren muss damit rechnen, Haare zu lassen. Doch um wirksame Mittel und Wege zu finden, um die drohende Halb- oder Vollglatze oder die Geheimratsecken abzuwenden, muss man zunächst einmal verstehen: Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall. Ganz unterschiedliche Mechanismen können dafür sorgen, dass immer mehr Haare in der Bürste landen.

Ursache erkennen – und bekämpfen

So kann chronischer Eisenmangel, eine Fehlsteuerung des Immunsystem, eine Überfunktion der Schilddrüse oder sogar Geschlechtskrankheiten zu Haarausfall führen. Auch wenn eine derartige Prognose erst einmal unangenehm sein mag, so birgt sie doch Vorteile: Denn  eine Therapie kann die Haarpracht zurückholen! Typische Anzeichen für einen krankheitsbedingten Haarausfall ist, wenn das Haar entweder diffus oder kreisrund ausfällt, sprich: Das Haar wird entweder überall am Kopf dünner oder es treten münzgroße, kahle Stellen auf. Hier hilft nur der Besuch beim Arzt.

Die häufigste Ursache ist aber die Androgenetische Alopezie. Hinter diesem medizinischen Begriff verbirgt sich das Phänomen, dass Männer mit zunehmenden Alter Haare verlieren. Die Ursache für den kontinuierlichen Haarverlust ist das männliche Sexualhormon Testosteron beziehungsweise sein Abbauprodukt Dihydrotestosteron (DHT). Mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit ist dies die häufigste Ursache bei Männern.

Was hilft da?

Für viele Männer kommt der Haarverlust oftmals einem Verlust der Männlichkeit gleich. Gerade deswegen gibt es in der Beauty- und Pharma-Welt unzählige Shampoos, Lotionen, Haarwässer und Tabletten. Sie enthalten unter anderem folgende Substanzen:

  • Vitamine, etwa Biotin und Nikotinsäure
  • chinesische Kräuter
  • Aloe vera
  • Koffein
  • Ginkgo biloboa
  • Kieselsäure
  • Grüner Tee
  • Spurenelemente wie Zink und Kupfer

Die meisten Produkte wirken jedoch nicht – oder zumindest nicht nachhaltig. Einzig: Der Wirkstoff Minoxidil, der laut Stiftung Warentest den Haarausfall zumindest verlangsamen kann. Andere Herren versuchen es wiederum mit drastischeren Methoden, wie Botoxspritzen, elektromagnetischen Behandlungen oder Lasertherapie. Doch auch hier ist die Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen. Entsprechend mit Vorsicht sollten derartige Eingriffe genossen werden.

Eine Haartransplantation als letzter Ausweg?

Jürgen Klopp hat es getan – und seitdem wieder Haare auf dem Kopf. Die Rede ist von der Haartransplantation. Dabei werden in einem aufwendigen Verfahren vom dicht behaarten Hinterkopf kleine Hautareale mit Haaren aus der Kopfhaut herausgeschnitten. Allerdings: Die Kosten belaufen sich um auf etwa 5000 Euro, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden und in der Regel privat getragen werden müssen.

Günstiger – und vor allem risikoärmer – ist da in jedem Fall der Griff zu qualitativ hochwertigen Toupets. Denn ganz entgegen ihres Rufes, sind moderne Toupets mittlerweile so gut und natürlich gefertigt, dass sie meist gar nicht auffallen. Mehr noch: Gut gefertigte Haarteile für Herren sitzen wie ein feiner Maßanzug und machen mittlerweile alles mit – auch Spaziergänge, Schwimmen oder eine Jogging-Runde. Dabei kann man(n) sein Toupet durchaus frisieren und muss nicht mit einer wie in Beton gemeißelten Frisur auf die Straße gehen. So kann sogar der Scheitel verändert werden, ohne dass das Toupet zu erkennen ist. Im Übrigen sind qualiativ hochwertige Toupets – und nicht gute Gene – der Grund, warum viele Hollywood-Stars bis ins hohe Alter scheinbar noch eine dichte Haarpracht haben.


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