Unternehmensgruendung

Unternehmensgründung: Die wichtigste Punkte

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Die Gründung eines eigenen Unternehmens aus der Universität heraus erfordert neben Mut und Tatkraft eine gründliche Vorbereitung. Denn trotz einer guten Geschäftsidee scheitern viele Gründer an der Umsetzung. Wer den direkten Schritt in die Selbstständigkeit wagt, muss sich aller damit einhergehenden Risiken bewusst sein.

Unternehmensgründung: Businessplan und Finanzierung

Ein guter Businessplan bildet das A und O bei der Unternehmensgründung. Er erfüllt mehrere Zwecke. Zunächst gibt er der eigenen Geschäftsidee Struktur. Gründer erkennen, wo ihr Konzept gut funktioniert, wo sich Risiken verbergen und was sich optimieren lässt. Der Businessplan bildet den Leitfaden für die Gründungs- und Startphase eines Unternehmens. Zudem ergibt er eine Art Bewerbungskonzept für potenzielle Investoren und Fördereinrichtungen. Schließlich gilt es, diese von der eigenen Geschäftsidee und deren künftiger Rentabilität zu überzeugen. Es gibt verschiedene Hilfsmittel, um einen Businessplan zu erstellen, von Online-Formularen bis hin zur Fachliteratur mit Bezug auf die Existenzgründung. Letztere hilft zudem dabei, das für eine Unternehmensgründung notwendige Know-how zu generieren. Schließlich handelt es sich bei Hochschul-Existenzgründen um Berufsanfänger ohne tief greifende Markt- und Branchenkenntnis. Sich Wissen anzueignen und aktives Netzwerken zu betreiben dient der Vorbereitung auf die Selbstständigkeit.

Teil jedes Businessplans ist die Finanzierung. Fördermittel gehören zu einer Unternehmensgründung für junge Akademiker dazu. Schließlich verfügt im Rahmen der Hochschulausbildung kaum jemand über die notwendigen finanziellen Mittel zur Gründung. Hinzu kommt die Wahl einer geeigneten Rechtsform für das neue Unternehmen. Diese spielt im Hinblick auf die Strukturierung und Absicherung des Unternehmens eine zentrale Rolle.

Ein junges Unternehmen optimal positionieren

Ein Name, der durch die richtige Positionierung auf dem Markt zur etablierten Marke wird, ist das Unternehmensziel. Am Anfang steht die Frage: Was verkörpert ein Unternehmen und welche Rolle soll es künftig in der Unternehmenslandschaft spielen? Der nächste Schritt ist ein darauf ausgerichtetes strategisches Marketingkonzept. Es gilt, die Zielgruppe zu definieren und das Angebot des Unternehmens mit dieser in Einklang bringen. Wer lässt sich mit der Geschäftsidee ansprechen und welche Kernbedürfnisse gilt es zu befriedigen? Was zeichnet die Zielgruppe hinsichtlich Lebensumständen sowie Entscheidungs- und Kaufverhalten aus?

Weitere Spezifika bei der Positionierung hängen natürlich von der Art der Dienstleistung eines Unternehmens ab. Unternehmen wecken die Aufmerksamkeit dort, wo sie aktiv sind, beispielsweise im Verkauf. Auch die Firmen-Webseite bildet ein wichtiges Aushängeschild, sie ist Visitenkarte und Verkaufs- sowie Vertriebsinstrument.

Finanzierungsmöglichkeiten: Geschäftsidee mit Crowdfunding oder Stipendium umsetzen

Die richtigen Investoren sind imstande, den Prozess der Etablierung einer Marke zu beschleunigen. Für Gründer mit akademischem Hintergrund gibt es einige, teils regionale Fördermöglichkeiten. Hinzu kommen weitere Finanzierungsoptionen, die eine gewisse Unabhängigkeit von klassischen Geldgebern ermöglichen. Ein Beispiel hierfür lautet Crowdfunding. Das Prinzip, vereinfacht erklärt: Gründer stellen über eine Crowdfunding-Plattform ihre Geschäftsidee vor. Sie versuchen, innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens das notwendige Startkapital durch die Crowd, eine Gruppe potenzieller Geldgeber, zu generieren. Dafür erbringen die Jung-Unternehmer eine Gegenleistung, beispielsweise in Form von Unternehmensanteilen.

Eine weitere Möglichkeit, speziell für Akademiker, sind Gründerstipendien, wie beispielsweise das Exist-Gründerstipendium speziell für Hochschulabsolventen. Diese leisten finanzielle Hilfestellung und vermitteln über Coachingprogramme notwendiges Know-how. Solche Stipendien vergeben Stifter im Rahmen eines Wettbewerbs. Dadurch erhalten die vielversprechendsten Geschäftsideen eine solide Förderung.

 


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