Rimowa Electronic Tag

Rimowa Electronic Tag: Intelligentes Gepäck

© Rimowa

Während Bordkarte und Tickets seit Langem digitalisiert sind, ist der gute alte analoge Gepäckanhänger noch für die meisten Vielreisenden fester Begleiter. Das könnte sich schon bald ändern. Denn Rimowa hat gemeinsam mit Lufthansa den Electronic Tag entwickelt: Einen intelligenten Koffer, der nicht verloren gehen kann – und selbst eingecheckt wird.

Es grenzt an eine kleine Katastrophe: Man fliegt auf eine Geschäftsreise oder gar in den mehrwöchigen Urlaub, und auf unerklärliche Weise ist auf dem Direktflug Frankfurt-New York der Koffer verloren gegangen. Der Verlust des Koffers und die anstehende Prozedur (zum zuständigen Personal rennen, Situation erklären, Inhalt des Koffers erläutern, Personalien hinterlassen) ist zeitaufwendig und lästig. Lufthansa und RIMOWA versprechen mit dem RIMOWA Electronic Tag jedoch Abhilfe

Wie funktioniert der Rimowa Electronic Tag?

Rimowa Electronic Tag

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Die Mobilitätslösung besteht aus einem speziellen Rimowa-Koffer mit eingebautem Electronic Tag und dazugehöriger App. Im Koffer ist ein Datenmodul mit Display integriert, auf dem alle wichtigen Daten gespeichert sind, die der Passagier zuvor mit der digitalen Bordkarte von Lufthansa bei der Buchung erhält. Um die Informationen jedoch zu übertragen, bedarf es erst der Registrierung in der entsprechenden App. Via Bluetooth können dann alle Daten vom Smartphone auf das Display übermittelt werden. Dieses zeigt die Informationen an, wenn die Übertragung funktioniert hat. Im Anschluss muss der Koffer nur noch bei Gepäckabgabeschaltern Flughafen auf das Band gestellt werden. Keine weitere helfende Hand vom Bodenpersonal ist dann noch vonnöten.

Rimowa Electronic Tag: Für wen ist das interessant?

Rimowa Electronic Tag

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Während die speziellen, mit dem Electronic Tag versehenen Rimowa-Koffer bereits seit Beginn des Jahres erhältlich sind, akzeptieren die ersten Lufthansa Self-Bag-Drop-Automaten das Gepäck erst seit Sommer. Allerdings auch dies bisher nur in Frankfurt, München und Hamburg. Weitere Flughäfen dürften zwar folgen, noch ist jedoch unklar, wann dies der Fall sein wird. Insofern ist diese digitale Lösung nur für diejenigen Vielreisenden interessant, die erstens einen entsprechenden Koffer besitzen (und gewillt sind, den Aufpreis von 60 Euro zu zahlen) und die zweitens regelmäßig mit Lufthansa von den jeweiligen drei Städten Deutschlands abfliegen.


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